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Knicklichter - mehr als nur eine Notbeleuchtung
Knicklichter haben einen sehr breiten Einsatzzweck. So auch als eine Art Notbeleuchtung im Bergbau. Darüber hinaus dienen Knicklichter auch dazu, dass in einer Disco die richtige Stimmung aufkommt. So betrieben wird dies schon seit ca. 20 Jahren.

Denn aufgekommen sind die Knicklichter in Form von Halsbändern und von Armbändern schon in den 1990er Jahren, nachdem sie rund 15 Jahre zuvor erfunden wurden, und zwar durch Michael M. Rauhut, Robert W. Sombathy und Laszlo J. Bollyky. Diese entwickelten die Knicklichter in den 1970er Jahren auf Basis der Arbeit von Edwin A. Chandross und Richard D. Sokolowski.
Eingetragener Erfinder der Knicklichter ist Richard Taylor Van Zandt.

Das US-Patent Nummer 4064428 "Chemical Light Device“ ist seither allseits sehr beliebt. Allein das US-Verteidigungsministerium benötigt jährlich 15 Millionen dieser Knicklichter.

Eingesetzt werden die Knicklichter in allen Truppenteilen der US-Armee. Aber auch Angler nutzen die Knicklichter. Und zwar wenn sie in der Nacht angeln gehen. Des Weiteren nutzen auch Sicherheitskräfte Knicklichter. Aber auch Bogenschützen, und zwar um Ziele zu markieren. Knicklichter sind also mehr als nur eine Notbeleuchtung für den Bergbau.

Wenn man die Knicklichter richtig handhabt, dann sind die Glasröhrchen völlig ungefährlich. Die beiden reagierenden Flüssigkeiten sind ungiftig. Allerdings enthalten die Knicklichter Wasserstoffperoxid. Hierbei entsteht als Nebenprodukt Phenol. Verschluckt werden sollte die Flüssigkeit in den Knicklichtern allerdings nicht. Und auch mit der Haut kann die Flüssigkeit in den Knicklichtern reagieren. Hautreizungen können die Folge sein. Allerdings können auch Erbrechen und Übelkeit auftreten.

Vorsicht aber wenn Knicklichter auslaufen: Die Flüssigkeiten können durchaus einige Kunststoffsorten einfach auflösen.

Geschrieben von nico lavacca ( nesta123 [at] gmx.net )

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