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Knieverletzungen und -schmerzen

Knieschmerzen: Überlastung, Kreuzbandriss, Meniskusschaden?


Knieschmerzen können mehrere Ursachen haben. Die meisten lassen sich genau ausmachen, (z.B. Kreuzbandrisse, Knorpel- und Meniskusschäden), so dass eine Therapie gezielt ansetzen kann, andere Schmerzen am Knie sind jedoch nicht so einfach zu deuten und müssen genau im Auge behalten werden.

Verletzungen am Kniegelenk gehören zu den sensibelsten Verletzungen. Bei jedem, der sich am Knie verletzt, steigt sofort Angst, dass es etwas ernstes sein kann. Diese Angst ist nicht unberechtigt, denn oft ist das vordere Kreuzband zusammen mit dem Meniskus betroffen. Auch Knorpelschäden oder Patellasehnenrisse sind Knieverletzungen, die meistens mit einem Kreuzbandriss einhergehen aber auch allein nicht zu unterschätzen sind.
Mannschaftssportler und Skifahrer sind besonders häufig von Knieverletzungen betroffen. Leider sind meistens schwere Operationen, monatelanger Trainingsausfall und Langzeitschäden die Folgen von heftigen Knieverletzungen im Sport. Außerdem sollten athrotische Veränderungen im Knie nicht vergessen und unterschätzt werden. Vor allem im fortgeschrittenen Alter treten solche Probleme gehäuft auf. Meistens sind diese degenerativen Knieschäden auf vorangegangene Verletzungen in jüngeren Jahren oder Übergewicht zurückzuführen. 


Therapeutische Möglichkeiten

Je nachdem wie stark die Verletzung ist, wird das Knie entweder operativ oder konservativ versorgt. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ihren Sport noch mehrere Jahr weiter machen wollen, wird das Knie z.B. nach einem Kreuzbandriss meistens operativ versorgt. Danach muss sich der Sportler auf eine lange Rehabilitation einstellen, bis er wieder seinen Sport ausüben kann. Bei Überlastungsschäden, die zum Beispiel immer nur während und nach dem Training oder nach dem aufstehen zu spüren sind, sollte ein anderer Ansatz gefunden werden. Meistens helfen schon eine Trainingspause oder kräftigende therapeutische Übungen. Ein Orthopäde sollte trotzdem aufgesucht werden um Fehlstellungen auszumachen und das Knie gründlich zu untersuchen.

Bei leichten Knieschmerzen kann eine Bandage die Schmerzen gezielt lindern und so das Gelenk stabilisieren und stützen. Auch bei degenerativen Knieschäden kann eine leichte Bandage zum Beispiel von Rehband die Schmerzen nehmen und so einen beschwerdefreien Alltag ermöglichen. Die wärmende Wirkung dieser Kniebandagen aus Neopren, wirkt stabilisierend und sorgt für eine gute Durchblutung im Kniegelenk. Ein zusätzliches gezieltes koordinationst- und kräftigungstraining kann das kniegelenkumgebende Muskelkorsett wieder aufbauen, welches die Stabilität im Gelenk zurückgibt und durch den stützenden Effekt die Schmerzen nehmen kann.


Prävention, damit eine Knieverletzung gar nicht erst entsteht

Prävention heißt: vorbeugende Maßnahmen treffen, damit ein meist unerwünschtes Ereignis nicht eintreten kann. Höchste Priorität: Verletzungen dürfen gar nicht erst auftreten. Um Kniegelenkverletzungen zu vermeiden sollten gezielte Übungen für den gelenkumgebenden Muskelaufbau durchgeführt werden, so dass das Gelenk besser stabilisiert ist. Dabei handelt es sich vor allem um Koordinationsübungen auf instabiler Unterlage oder auf einem Balance Board (z.B. von Rehband). Eine verbesserte Muskelkoordination bedeutet ein besseres Zusammenspiel innerhalb und zwischen den Muskelgruppen, wodurch der Körper in brenzlichen Situationen besser in der Lage ist Unbenenheiten auszubalancieren und das Gelenk zu stabilisieren. Dabei sind die so genannten Propriozeptoren besonders wichtig, die durch das Koordinationstraining gezielt geschult werden.

Sie melden dem Gehirn ständig die jeweilige Muskellänge, Muskelspannung, Sehnenstellung und Bänderdehnung. Ein Training mit koordinativem Schwerpunkt sollte optimalerweise von allen Trainern mindestens einmal in der Woche in das normale Training integriert werden. Die perfekte Kombination um Verletzungen vorzubeugen, ist das Tragen einer Bandage (vor allem, wenn eine Verletzung schon einmal aufgetreten ist) und ein gezieltes, regelmäßiges Koordinationstraining!


Geschrieben von Björn Maronde ( bjoern.maronde [at] rehband.de )

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