Koordinationstraining - Wofür?
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Das Thema Koordinationstraining ist für viele fremd, dabei sollte es von jung bis alt regelmäßig durchgeführt werden. Wer eine gute koordinatorische Kontrolle und über seinen Körper hat, kann nicht nur Sportverletzungen vermeiden, sondern auch Stürze auf der Straße oder in Bus und Bahn. Koordination braucht der Mensch bei nahezu allen Bewegungen.
Die Koordination setzt sich aus der Sensomotorik (Aufname von Informationen durch die Sinne und Befehlsausführung vom Gehirn oder Rückenmark: Ansteuerung und Anspannung der Muskulatur) und der Propriozeption (Propriozeptoren liefern Informationen über die Muskel-, Sehnen- und Gelenkstellung) zusammen. Koordinationstraining beinhaltet demnach sensomotorische und propriozeptive Trainingskomponenten, wie zum Beispiel ein Training auf einem Balance Board zur Verbesserung der Körperhaltung und zur Optimierung der Bewegungsabläufe.
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Warum kann gerade Koordinationstraining Verletzungen vermeiden?
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Durch ein Koordinationstraining auf einem Balance Board, bzw. anderen instabilen Unterlagen, wie Kissen und Matten können gezielt die tieferliegenden Muskeln angesprochen und trainiert werden. Diese liegen nah am Gelenk und sind für die Stabilisation des Gelenks verantwortlich. Durch Koordinationstraining wird die inter- und intramuskuläre Koordination (Koordination zwischen und innerhalb der Muskelgruppen) geschult, so dass Gegenbewegungen schneller und refelxartiger eingeleitete werden können. Wenn die gelenknahe Muskulatur als Stützapparat nicht ausreichend trainiert ist, kann es leichter und schneller zu Band und Gelenkverletzungen kommen. Ein ausgeprägtes gelenknahes Muskelkorsett schützt das Gelenk am besten vor Verletzungen. Wenn es allerdings schon einmal zu einer Verletzung, zum Beispiel bei einem Supinationstrauma (Umknicken) am Sprunggelenk, gekommen ist, sollte die Muskulatur ebenso gut wieder auftrainiert werden, damit das Gelenk vor einer erneuten Verletzung geschützt ist. Leider ist die Wiederverletzungsrate sehr hoch, weil das Narbengewebe nicht mehr den Grad der Stabilität erreichen kann, den ein gesundes Gewebe erreichen könnte. Zur Sicherheit in Sport und Spiel dienen deshalb Bandagen, die das Gelenk stützen udn schützen. Ein zusätzliches Training auf einem Balance Board (z.B. Rehand) sollte aber in jedem Fall ohne Bandage regelmäßig durchgeführt werden.
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Übungen auf dem Balance Board von Rehband
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Training einbeinig 1. Ball um den Körper kreisen lassen 2. Ball hochwerfen und wieder auffangen 3. Ball an die Wand werfen 4. Ball mit Partner hin und her (auch schwer zu fangende Bälle zuwerfen) 5. Ball auf dem Boden prellen 6. Ball auf den Boden prellen, dabei in die Knie gehen (als wolle man sich auf einen Stuhl setzen) 7. Training mit geschlossenen Augen
Training beidbeinig 1. siehe Übungen: Training beidbeinig 2. Mit dem in der Luft schwebenden Bein "Achten" oder Wörter schreiben 3. Das in der Luft schwebende Bein zur Seite strecken 4. Standwaage |
Geschrieben von Björn Maronde ( bjoern.maronde [at] rehband.de )
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