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Kreislaufbeschwerden nach sportlicher Anstrengung

Wer im Anschluss an sein Training häufig unter Kreislaufbeschwerden leidet, hat sich sicher schon öfter die Frage gestellt, was er dagegen machen kann. Eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr und eine fehlerhafte Ernährung können zwangsläufig zu Beschwerden im Bereich des Kreislaufs führen.

Schwitzen und Muskelarbeit führen dazu, dass aus nicht arbeitenden Zellen und der Blutbahn Wasser in die arbeitenden Muskelzellen "gesaugt" wird. Als Folge davon kann das Plasmavolumen bei einem schweren Training um 10 bis 20 Prozent abnehmen. Daher kann eine mangelnde Flüssigkeitszufuhr bei gleichzeitigem Training zu einer Verringerung des Plasmavolumens führen. Derartige Verringerungen des Plasmavolumens führen zu Kreislaufregulationsstörungen. Aus diesem Grund ist es zunächst von entscheidender Bedeutung, über den Tag verteilt und während des Trainings ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Im Bereich der Ernährung sollte auf eine ausgewogene Kost gesetzt werden, die die Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander enthält. Nach einem ausgiebigen Training bietet sich eine leicht verdauliche Kost an, die auch Glucose enthalten sollte. Auf diese Weise kann die Blutglucosekonzentration wieder angehoben werden. Eine mangelnde Blutglucosekonzentration kann ebenfalls zu Problemen im Bereich des Kreislaufs führen.
Trinken, Trinken und nochmals Trinken.


Was tun bei Knieschmerzen?
Knieschmerzen treten im Kindes- und Jugendalter nicht selten auf. Zunächst sollte immer daran gedacht werden, dass solche Beschwerden auch durch Hüftgelenkerkrankungen verursacht werden können. So muss man zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr an einen Hüftkopfabrutsch denken. Die Untersuchung des Hüftgelenkes gehört demnach immer zur Abklärung der Kniegelenkbeschwerden dazu. Im frühen Kindesalter sind Knieschmerzen selten.
Ab dem 10. Lebensjahr sind Kniegelenkbeschwerden allerdings keine Seltenheit mehr. Häufig ist um die Pubertät herum ein vorderer Kniegelenkschmerz in Umgebung der Kniescheibe anzutreffen. Die Beschwerden werden dabei nur sehr diffus angegeben. Die Ursache bleibt häufig unklar. In vielen Fällen findet man jedoch ausgeprägte Muskelverkürzungen der Oberschenkel-Streckmuskulatur, nicht selten auch von weiteren Muskelverkürzungen der Kniegelenkbeuger und der Becken-Hüft-Muskulatur begleitet.

Die besten Erfolge sehen wir nach einem konsequenten krankengymnastischen Dehnungsprogramm. Abzuklären gilt es jedoch, ob nicht ursächlich andere Faktoren für diese Beschwerden verantwortlich sein können. Das Vorliegen eines X-Beines begünstigt z. B. eine vermehrte Druckbelastung der äußeren Lauffläche der Kniescheibe, was zu chronischen Beschwerden führen kann. Nicht selten, gerade bei Sportlern, sind Wachstumsstörungen im Bereich der Kniescheibenspitze, die in der Regel gut zu behandeln sind. Gelegentlich sind Schmerzen um die Kniescheibe herum auch Folge von Rotationsfehlern im Ober- oder Unterschenkel (z. B. Retrotorsion des Oberschenkels oder Außentorsion des Unterschenkels). In solchen Fällen müssen korrigierende Operationen durchgeführt werden.

Eine weitere typische Erkrankung des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ist die Osteochondrosis dissecans. Dabei handelt es sich um eine Knochenerkrankung direkt unter der Knorpeloberfläche des Oberschenkelknochens auf der Innenseite des Kniegelenks. Hier kommt es zu einer Durchblutungsstörung in einem umschriebenen Bezirk mit Absterben von Knochenzellen und dem Risiko einer daraus resultierenden Knorpelschädigung. Unterhalb des 12. Lebensjahres hat die Erkrankung eine relativ gute Prognose und Spontanheilungen sind häufig. Später beobachtet man in der Regel ungünstige Verläufe. Die Kernspintomographie ist zur Verlaufsbeobachtung und Therapieplanung unerlässlich geworden.



Geschrieben von peter gandel ( mrmaus69 [at] yahoo.de )

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