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Das Leben des Künstlers kann manchmal sehr deprimierend sein. Daran hat sich in den letzten paar Jahrhunderten kaum etwas verändert. Die gewundene Seele muss sich vom Ballast befreien, malt und schreibt nieder, um einen inneren Frieden zu finden. Es gibt solche Künstler, die es aus einem inneren Verlangen heraus tun, die ihr gesamtes Herzblut darin sehen, eine Kunst zu erschaffen, ihr Ausdruck zu verleihen, sich selbst davon zu befreien.
Andere hingegen machen es aus Spaß an der Freude, jedoch ist es immer auch etwas persönliches, ein intimer Vorgang. Die Kunst ist es, die maßgeblich zur Kultur beiträgt, weshalb es umso erstaunlicher ist, weshalb sie politisch und gesellschaftlich so nebensächlich betrachtet wird. Jeder mag Musik, Filme, Theater oder Bilder, aber der Künstler selbst steht nur selten im Rampenlicht. Noch dazu hat er im Staatswesen kaum Möglichkeiten, sich über Wasser zu halten. Dafür ist fast jeder Staat zu sehr auf Wachstum aus, auf Arbeit zum Produzieren. Der Künstler muss also selbst sehen, wo er bleibt.
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Grundausstattung
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Ob man sich nun zu höherem berufen fühlt oder es nur im Kleinen betreiben will, viele Künstler träumen davon, von ihrer Arbeit leben zu können. Nur den wenigsten, ja nur ein Bruchteil, gelingt es. Doch Geld muss her, denn man kann sich nicht alleine von Luft und Liebe ernähren. Hier gehört die Miete dazu, Lebensmittel, Kleidung und sonstiges. Aber auch die Kunst selber verschluckt so manchen Euro, sodass Künstler Zubehör her muss. Der Maler braucht eine Staffelei, braucht Farben und Pinsel, damit er arbeiten kann. Der Musiker hingegen kann ohne das Instrument nicht arbeiten und hier können Kosten von mehreren tausend Euro entstehen. Einzig der Schriftsteller hat einen kostengünstigeren Weg, ihm reichen bereits Zettel und Stift – ein Computer macht es zuweilen noch einfacher.
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Gebraucht aus der Gemeinschaft
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| So fristet der Künstler seine Zeit dahin, muss sich ab und an den Spott der Arbeiter gefallen lassen, da er scheinbar nur so vor sich hin vegetiert. Es ist auch kaum möglich, dieses Prozesse nach außen sichtbar zu machen, ihnen ein sinnvolles Antlitz zu verleihen. Doch gerade die Moderne liefert sehr viele Möglichkeiten, wie man dennoch zu seinem Künstler Zubehör kommen kann. Gebrauchte Waren gibt es viele – ob Malerstaffelei oder Instrumente. Vieles kann man auch ausleihen, um es zu benutzen. Das Internet bietet einen riesigen Marktplatz, auf dem man relativ kostengünstig an Materialien kommen kann. Noch dazu kann hier Werbung gemacht werden. Umso wichtiger ist auch die Unterstützung anderer Künstler. Sobald man das Geld für ein besseres Instrument hat, kann man das alte zum Beispiel verkaufen und damit jemanden glücklich machen. Und so einfach diese Prozesse auch sein mögen, aus ihnen sind die größten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte entstanden. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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