Kunststoff im Alltag
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Robust, formstabil, bruchsicher, individuell gestaltbar und leicht zu reinigen hat das Material Kunststoff seit seiner Marktreife in fast alle Lebensbereiche Einzug gehalten. Von der Autoherstellung über die Feinstrumpfhose bis zum Wäschekorb sind Kunststoffe aus unserem Arbeitsalltag und aus unserem Haushalt nicht mehr wegzudenken.
Doch von den ersten Versuchen, künstliche Materialien zu erzeugen bis zu den Kunststoffen, die wir heute kennen, brauchte es eine lange Entwicklungsphase an der sich zahlreiche Biologen, Chemiker und Physiker beteiligten und so reicht die Geschichte des heute so unverzichtbaren Materials weit zurück.
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Geschichte des Kunststoffs
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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts mehrten sich die Stimmen der Wissenschaftler, die einen künstlichen Rohstoff durch chemische Prozesse erzeugen wollten. Immer wieder wurden Experimente auf der Basis des natürlichen Rohstoffes Baumwolle durchgeführt, die dabei erzielten Ergebnisse waren aber im Prinzip lediglich Abwandlungen des natürlichen Ausgangsproduktes und keine tatsächlich neuen, künstlichen Stoffe. Richtig Bewegung in die Entwicklung der Kunststoffproduktion kam nämlich erst ein Jahrhundert später. Genauer gesagt 1909, als der aus Belgien stammende Leo Henrik Baekeland, der zuvor bereits durch die Entwicklung eines Fotopapieres auf sich aufmerksam gemacht hatte, sein Bakelit, dass er zwei Jahre zuvor hatte patentieren lassen, der Öffentlichkeit vorstellte. In der Folge entstanden viele verschiedene Stoffe, darunter auch das Nylon; die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wurde variiert, Produktionsverfahren weiterentwickelt und Kontrollmechanismen eingeführt.
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Kunststoff heute
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Die hochwertigen Thermoplaste, die heute in der Kunststoff verarbeitenden Industrie für die Qualität der Kunststoffprodukte sorgen, waren damals allerdings allenfalls noch ein Traum innovativer Forschungsgeister. Bei dieser Art Kunststoff handelt es sich um lineare Molekülketten, die durch Erwärmung miteinander verschmolzen werden und so in die gewünschte Form gebracht werden können. Weitere Kunststoffarten neben den Thermoplasten sind Duroplaste und Elastomere. Erstere, zu denen auch das bereits erwähnte Bakelit zählt, sind netzartige Molekülverbindungen, die durch Aushärtung entstehen, bei Letzteren hingegen handelt es sich um elastische Molekülverbindungen in Form von Knäulen wie zum Beispiel den Kautschuk.
Beste Ergebnisse in der Produktion von Kunststoffbehältern aller Art erzielen Kunststoffhersteller heute mit dem Spritzgussverfahren, welches eine schnelle, individuelle Produktion der verschiedensten Kunststoffartikel wie Stapel- und Transportbehälter, Sichtlagerkästen, Regalschränke, Warenaufsteller und Kunststoffkoffer aus Thermoplasten möglich macht. Ja sogar Windelboxen, Thermometer, WC-Sitze und Beauty-Sets für die Kinderpflege können so schadstofffrei und umweltschonend in hoher Formen-, Farben- und Designvielfalt produziert werden. Besonders bedeutsam bei der Arbeit mit künstlich erzeugten, nicht natürlichen Stoffen sind der schonende Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen sowie eine qualitativ hochwertige Verarbeitung und kontrollierte Arbeitsprozesse. Möglich wird das durch Nutzung der Restwärme von der Kühlung der Produktionsanlagen, Lageroptimierung, Reduzierung der LKW-Ausfahrten und strukturiertes Qualitätsmanagement. |
Geschrieben von Sandra Broosch ( text_worker [at] yahoo.de )
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