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Im Laufe der Erziehung von Babys und Kindern kommen immer wieder Fragen auf, die für Eltern wie Gretchenfragen wirken müssen. Es geht oft ums Prinzip, darum, welchen Weg man allgemein für ein Kind einschlagen will. Manche Eltern machen sich darüber keine Gedanken, andere gegen sehr pädagogisch an die Sache ran. Die Antwort liegt wie so oft meist in der Mitte, es gibt kein Patentrezept, dennoch sollten Diskussionen erlaubt sein. Ein Gespräch über Erziehung muss keinesfalls bedeuten, die Fähigkeiten der Eltern in Frage zu stellen. Vielmehr kann man auch als außenstehender Hilfe leisten. Und selbst als Mensch ohne Kinder kann man in einen Dialog treten, um über Grundsätze der Erziehung zu sprechen.
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Lauflernhilfen für Babys
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Die Lauflernhilfen waren solche Geräte, bei denen einst ein größerer Disput herrschte. Die Pro-Seite wollte hier vor allem die Vorteile sehen, zum Beispiel, dass Kinder schneller laufen lernen können und durch das Gerät unterstützt werden. Die Contra Seite sah hier eher eine Gefahr, die mit diesen Geräten aufkommt. Vor allem frühere Lauflernhilfen waren schlecht ausbalanciert und konnten schnell umkippen. So bestand die Gefahr, dass ein Baby ins Straucheln kommt und mitsamt Lauflernhilfe hinfällt. Dann gibt es auch noch die Meinung, dass Lernlaufhilfen keine Alternative sind und Babys auch so das Laufen lernen würden.
Mittlerweile hat sich zumindest im Punkto Sicherheit einiges getan. Allerdings gibt es dennoch Unterschiede zwischen den Marken. Die Gefahr, dass ein Baby durch den Schwung mitsamt Lernlaufhilfe umfällt, ist weiterhin da, wird aber bei manchen Marken verringert. Es geht um eine gute Balance und ein ordentliches Gewicht der Laufhilfe. Hier kann es helfen, sich vorher genau zu informieren, auch ruhig mal im Geschäft verschiedene Geräte auszuprobieren. Und vor allem auch das Baby genau zu beobachten, wenn es mit der Lernlaufhilfe unterwegs ist.
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In einen Dialog treten
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Das Beispiel der Lauflernhilfen zeigt, dass gerade bei Erziehung oft verschiedene Meinungen vorherrschen. Als Eltern sollte man nicht zu stolz sein, sich aber auch nicht überall reinreden lassen. Oft weisen Eltern vor allem Argumente von kinderlosen Menschen ab, die aber genauso gut wichtige Dinge vorbringen können. Für die Erziehung ist es auch für Eltern wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen, zu bestimmen, ob man alles nach Wunsch macht oder ob nicht vielleicht doch einige Fragen und Probleme über den Kopf wachsen.
Das ist mitnichten eine Frage von Schwäche. Wenn man etwas nicht weiß, dann muss man notfalls Hilfe holen. Das ist allemal besser, als auf gut Glück vorzugehen. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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