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Klassischer Ledermantel


Schon immer war der Mensch an Mode interessiert. Oder zumindest gab es schon immer Mode, auch wenn nicht immer die ganze Zeit darüber gesprochen wurde. Ob nun in der Antike oder dem Mittelalter, es gab modische Grundzüge, die eine Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit ausgemacht hat. Äußere Einflüsse – zum Beispiel Ideen aus anderen Städten – haben dann dafür gesorgt, dass sich Mode wandelt. Keinesfalls beschränkt sich dabei Mode nur auf den Geschmack von Frauen, denn Männer haben in den Jahrhunderten einiges dazu beigetragen, sich modisch anzupassen.

Der Wunsch gut auszusehen, ist Geschlechter übergreifend und natürlich auch in der Moderne immer wieder ein Thema. Grob unterschieden gibt es Mode für Winter und Sommer, die sich stark unterscheiden. Dazwischen gibt es zahlreiche modische Möglichkeiten, mit denen man individuellen Ausdruck erhalten kann.


Individuell aussehen

Dabei hat Mode auch immer einen komischen Beigeschmack, da viele Menschen sich zwar schon den neuesten Gegebenheiten gerne anpassen, dabei aber gerne ihre Individualität wahren wollen. Zwei Ziele, die nicht miteinander harmonieren, weshalb man grob gesprochen einen schmalen Pfad entlang geht. Vor allem in den neunziger Jahren war der Ledermantel stark in Mode, man konnte damit sein Ego aufpeppen, genauso wie viele tausend andere Menschen auch. Der Effekt ging verloren, es besteht eine gesellschaftliche Übersättigung.

Was so wissenschaftlich klingt und nach Statistiken anmutet, ist den meisten Mode bewussten Menschen ohnehin egal. Denn es geht zum Teil auch genau darum, sich der Mode anzupassen, aber auch die Mode an sich anzupassen. So kann man den gerade angesagten Ledermantel nach Herzenslust erweitern und kombinieren. Am Ende wird man so zum Individuum als Teil der Gesellschaft. 


Ledermantel und Wickelrock

Der Schlüssel liegt im Kombinieren. Mode alleine macht den Menschen nicht aus, denn sie muss immer im Zusammenhang mit dem Menschen gesehen werden. Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Kombinationen sorgen dafür, dass aktuelle Mode passt und individuell ausgeschmückt wird. Da kann schon einmal der Ledermantel mit einem Winkelrock darunter kombiniert werden. Das kann mitunter zu sehr schrillen Ideen führen, aber das wichtigste ist ohnehin, dass man sich wohlfühlt.

Der Ledermantel kann aber genauso gut schlicht mit einem einfachen Tuch erweitert werden und behält so die Form von Stil, die sich viele wünschen, wenn man zum Beispiel Abends ins Theater oder eine Bar gehen möchte. Mode ist daher niemals etwas Starres, sie bewegt sich und lebt mit dem Träger zusammen. Wer alleine in den Laden und die aktuelle Mode auswählt, der wird nur die halbe Miete voll kriegen. Es geht um Kreativität, um Selbstfindung. Kleidung als Ausdruck der inneren Seele.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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