| DSL versus Analog |
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DSL, ausgeschrieben Digital Subscriber Line, bezeichnet eine spezielle Internetverbindung. Vor ein paar Jahren war diese Verbindung noch Unternehmen und Universitäten vorbehalten doch nach und nach setzte es sich auch bei den privaten Anwendern durch. Als Erstes investierten Berufs-Surfer und süchtige Online-Gamer ihr ganzes Vermögen um nicht nur rund um die Uhr am Draht zu sein und dabei die Daten langsam aus der Leitung tröpfeln zu sehen was ja der bisherige Standard bei einer konventionellen Verbindung über ein analoges Telefon war. Wobei es mittlerweile gar nicht mehr nötig ist ein digitales, sprich ein ISDN-Telefon zu besitzen, beziehungsweise den entsprechenden Anschluss dafür, da es nämlich schon die Möglichkeit gibt DSL über eine analoge Leitung zu beziehen, so dass man nebenher noch mit Omas Wählscheibentelefon telefonieren kann, oder sogar mit einem alten Vorkriegsmodell aus Bakelit. Heutzutage ist es soweit, dass die analogen Anschlüsse mehr und mehr verdrängt werden und bald die Mehrheit der Haushalte in Deutschland, sowie im übrigen Europa mit DSL ausgestattet ist. Gleichzeitig mit dieser Entwicklung ging die Verbreitung von Standleitungen, sogenannten „Flatrates“ einher, was bedeutet, das man mittlerweile beliebig lange am Netz hängen und beliebig große Datenpakete saugen kann, um mal in der Sprache der „User“ zu sprechen, oder besser gesagt zu schreiben. Es ist auch schon so, dass das Angebot im Internet immer mehr auf diese Entwicklung ausgerichtet ist. So werden die Seiten immer aufwendiger und bei ihrem Aufruf oder der Nutzung von enthaltenen Anwendungen werden immer mehr Daten übertragen, so dass es fast unmöglich wird mit einem analogen Zugang das Angebot zufriedenstellend nutzen zu können. Befeuert wird diese Entwicklung vom Hang der Provider, das sind die Unternehmen, die DSL anbieten, immer höhere Bandbreiten der Internetverbindungen zu offerieren. Bislang kann man als Kunde diesem Trend nichts Negatives ankreiden: Die digitale Welt entwickelt sich wirklich zu einer richtigen Welt und bleibt nicht nur eine Verbindungsmöglichkeit für Wissenschaftler an Universitäten und Freaks ohne Sozialkontakte für und durch die sie erschaffen wurde.
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Geschrieben von Christian Schipp ( c.jo.s [at] web.de )
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