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Liquditätsvorteil Forderungsverkauf
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In Zeiten der steigenden schlechten Zahlungsmoral der Kunden ist für viele Unternehmen der Forderungsverkauf an Inkassounternehmen oftmals die letzte Möglichkeit an ihr Geld zu kommen und so die eigene Liquidität wieder steigern zu können oder gar eine Insolvenz abzuwenden. Selbst das Verwalten nicht gezahlter Forderungen ist für viele Untenehmen sehr kostenintensiv. In größeren Firmen bildet der Unternehmensbereich Forderungsmanagement eigene Abteilungen aus. Somit ist es oftmals kostengünstiger kein eigenes Inkasso zu betreiben, sondern nicht gezahlte Forderungen zu verkaufen. In der Regel kaufen Inkassounternehmen sogenannte Forderungsportfolios auf. Nach Bewertung der einzutreibenden Ausfälle wird dem Unternehmen ein Kaufpreis unterbreitet. Dieser liegt in der Regel unter dem Betrag der eigendlichen Forderungen, jedoch tritt das Unternehmen jegliches Ausfallrisiko sowie die Kosten für die Verwaltung solcher Forderungen ab. Das Inkassounternehmen bezahlt in absehbarer Zeit diese Zahlungsausfälle und dem Unternehmen wird somit die Möglichkeit gegeben schnellstmöglich die Bilanz, und somit die Liquidität, aufzuwerten. Jedoch gibt es noch einen weiteren Vorteil, nicht gezahlte Forderungen anderweitig eintreiben zu lassen. Viele Unternehmen können somit ihr Risikomanagement überarbeiten, da die Unsicherheit eines Totalausfalls einer Forderung überschaubarer wird bzw. ganz eingedämmt wird. Die Inkassounternehmen ihrerseits übernehmen mit dem Ankauf solcher Schulden jegliches Risiko. Somit stellt der Verkauf von Schulden für beide Seiten, den Unternehmen und den Inkassogesellschaften, ein lukratives Geschäft dar. Geschrieben von Benjamin Bernemann ( bbernemann [at] bo-consulting.de ) |
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