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Die Liste mit gefährlichen Gebrauchsgegenständen wird länger

Die Rapex Liste


Um die Bürger vor schadstoffhaltigen Stoffen zu warnen, hat die EU eine Liste veröffentlicht, die jeden Freitag erweitert wird. Rapex heißt diese Liste und sie wird immer länger. Zu einem Großteil sind Spielzeuge auf der Liste vertreten (ein Viertel aller Produkte!), aber auch viele Kleidungsstücke stehen auf der Liste.

Egal ob verbotene Weichmacher für Plastik oder verbotene Lacke. Aber nicht nur Spielzeug und Kleidungsstücke werden von der EU auf die Rapex gesetzt. Auch Maschinen, die nicht den EU-Normen entsprechen und somit eine Gefahr für den Nutzer darstellen können auf die Liste gesetzt werden.


Schadstoffe aus Fernost

Doch woher kommen diese Produkte eigentlich? Nun, von überall! Egal ob "Made in Germany" oder aus Fernost. Überall gibt es Unternehmen, die es nicht so ernst nehmen mit dem Kundenschutz. Und genau deshalb wurde von der EU auch die Rapex entwickelt, um genau solche Unternehmen mit Ihren mangelhaften Produkten an den Pranger zu stellen. Das große Problem jedoch ist, dass die meisten EU-Bürger diese Liste gar nicht kennen und somit auch nicht nutzen. In den USA kam es zu einer Welle heftiger Proteste. Vergiftete Tiernahrung aus China hat mehrere Haustiere in den USA getötet.

Verbraucher sind gefordert

Doch auch die Verbraucher sehen die Behörden in der Pflicht. Die meisten Erwachsenen scheren sich nicht darum, woher das Spielzeug für die Kinder eigentlich kommt. Solange es billig genug ist, wird es gekauft. Doch gerade der Preis ist entscheidend! Wer günstig produzieren will, der kann auf Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften keinen allzu großen Wert legen. Spielzeug, das bei uns Kinderherzen höher schlagen lässt, wurde oft woanders durch Kinderhände produziert. Hungerlöhne, Kinderarbeit und Ausbeutung drücken den Produktionspreis!

Wer seinen Kindern kein schädliches Spielzeug kaufen will, der sollte ab sofort genau hinsehen, wo das Babyspielzeug eigentlich produziert wurde! Meistens reicht es schon aus, in geprüften Geschäften und Online-Shops einzukaufen! So kann man sich im Nachhinein viel Ärger ersparen!


Geschrieben von Bianca Hain ( barracuda81 [at] yahoo.de )

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