Dicke Luft: Im wahrsten Sinne des Wortes
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| Spricht man über die Luftqualität ist ausschließlich die Qualität der Außenluft gemeint. Schadstoff-, Ozon- und andere Belastungen sorgen regelmäßig für Schlagzeilen, Umweltskandale sind festes Programm in der Berichterstattung. Politik und Wirtschaft konzentrieren sich im Bezug auf Umweltfragen auf die Reinhaltung der Luft betreffend die Außenluftqualität. Die Faktoren die unsere Atmosphäre und damit die Außenluft belasten lassen sich zumindest zu einem gewissen Grad kontrollieren, sofern die Belastung auf die Errungenschaften des zivilisatorischen Fortschritts – wie dem Kraftfahrzeugverkehr und den damit verbundenen Schadstoffemissionen – zurückzuführen ist. Maßnahmen wie Katalysatoren oder verbrauchsarme Motoren helfen sicherlich die Umweltqualität zu verbessern. Allergiker die auf natürliche Phänomene wie die Pollen einiger Pflanzenarten, die zu bestimmten Jahreszeiten auftreten empfindlich reagieren, hilft hingegen nur der Gang zum Arzt oder Apotheker. Fragt sich jemand überhaupt mal wieso die Allergienhäufigkeit in den letzten Jahrzehnten so sprunghaft angestiegen ist. Die Ursachen hierfür sind sicherlich vielfältig. Vielleicht ist ein Ansatz einmal über die Lebensgewohnheiten des modernen Menschen nachzudenken, die sich doch so grundlegend von denen früherer Generationen unterscheiden. Grund genug den Fokus einmal auf die Umgebung zu lenken, wo sich der moderne Mensch am häufigsten aufhält. Ja genau, in Innenräumen von Gebäuden. In der Arbeitswelt des heutigen Dienstleistungsmenschen sind die Räumlichkeiten selbstverständlich klimatisiert. Kein Luftzug von außen sorgt mehr für einen „natürlichen“ Luftaustausch. Die Frage nach der Luftqualität von Innenräumen hat sich in letzter Zeit hauptsächlich auf eine ungesunde Genussgewohnheit vieler Mitmenschen konzentriert: dem Rauchen. Das Rauchverbot in zahlreichen öffentlichen Räumen ist zweifelsohne eine Maßnahme zu Verbesserung der Luftqualität von Innenräumen. Doch wird die Luft nun im Innenbereich wirklich sauber ? Auch diese Frage kann man nicht in zwei oder drei Sätzen beantworten. Fakt ist, dass die Atmosphäre und damit die Luft von Räumlichkeiten, in denen viele Menschen über längere Zeit zusammenkommen auf ganz natürliche Weise belastet wird. Häufig auftretende Symptome schlechter Raumluft sind Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Auslöser sind chemische und biologische Prozesse die sich deshalb so gravierend auswirken können weil der natürliche Luftaustausch in unseren Innenräumen einfach immer weniger stattfindet. Doch was lässt sich dagegen tun ? Eine Möglichkeit, ist sicherlich der Einsatz von Luftreinigern. Diese Geräte helfen die Qualität der Luft nachhaltig zu verbessern, denn biologische Partikel wie Pollen, Bakterien und Sporen, die in Räumlichkeiten umherfliegen werden ebenso wie Smog und Staub schlichtweg aus der Raumluft ausgefiltert. Von schlechten Gerüchen ganz zu schweigen, wie sie in Großküchen oder anderen Einrichtungen auftreten können. Sicherlich die bessere Alternative wären natürliche Luftaustauschprozesse, doch da unsere moderne Businessarchitektur fast nur hermetisch abgeriegelte Festungen hervorbringt, gibt es für die Verbesserung der Luftqualität nicht allzu viele Möglichkeiten. |
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Geschrieben von Hartmut Klein ( info [at] novakont.de )
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