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Welche Behandlungsmöglichkeiten gegen Lungenfibrose gibt es?
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Die Lungenfibrose ist eine Atemwegserkrankung und wird meistens erst sehr spät erkannt, diese Krankheit kann über Jahre unentdeckt bleiben. Eine Lungenfibrose ist eine Veränderung am Lungengewebe und entsteht durch die Vermehrung von Bindegewebe, das dadurch vernarbt. Durch die Vernarbung des Lungengewebes nimmt die Lunge an Volumen und Dehnbarkeit ab. Das erschwert das Atmen. Zudem ist die Blutzirkulation im Lungenkreislauf beeinträchtigt und führt somit zu Schäden am Herzen. Meistens tritt die Lungenfibrose als Endstation einer chronischen Lungenerkrankung auf. Ursachen der Lungenfibrose Die Ursachen einer Fibrose ist die Bildung von Kollagen, dem häufigsten Eiweiß im menschlichen Körper. Bei einer Lungenfibrose erhöht sich die Aktivität des Enzyms Lysinhydroxylase. Die Ursachen für diese Erhöhung sind jedoch noch nicht bekannt. Die Folgen dieser Erhöhung ¬ist die erhöhte Bildung des Lungengewebes und die daraus resultierende Vernarbung. Für eine Lungenfibrose kommen viele Ursachen und Krankheiten infrage. Ein möglicher Auslöser ist eine chronische Entzündung, Durchblutungsstörungen oder der Alterungsprozess, Infektionen oder Lungenversagen. Bei vielen Patienten ist die Ursache jedoch unklar. Symptome Als Erstes kommt es bei einer Lungenfibrose zur Wassereinlagerung in der Lunge, die Folge daraus ist das die Lungenbläschen fibrosieren und die kleinen Blutgefäße blockieren. Zudem verhärtet sich die Lunge. Menschen mit einer Lungenfibrose empfinden dadurch Atemnot. Ein weiteres Anzeichen für eine Fibrose ist ein trockener Husten, Fieber und Gewichtsverlust. Wenn die Fibrose weiter fortschreitet, kommen weitere Symptome vor, die Haut wird blau. Verlauf der Krankheit Bei der Lungenfibrose hängt der Verlauf von der Ursache ab, welche die Lungenfibrose ausgelöst hat. Durch eine gewisse Therapie der Grundkrankheit bzw. der Symptome kann die Erkrankung verlangsamt werden, aber leider ist sie nicht heilbar, da eine Veränderung des Lungengewebes nicht rückgängig gemacht werden kann. Sollten Medikamente nicht mehr helfen, da die Krankheit zu weit fortgeschritten ist, kann eine Lungentransplantation noch helfen. Medikamente gegen Lungenfibrose Forschende Pharmaunternehmen (wie zum Beispiel InterMune)haben bereits Medikamente entwickelt, die bei Einnahme die Krankheit verlangsamen, also die Bildung des Lungengewebes Stoppen. Dazu zählen ¬Kortisonpräperate, diese hemmen die Bildung von Bindegewebszellen. Geschrieben von Sabrina Kalkhof ( kalkbiene [at] gmx.de ) |
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