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Männer und Beziehungen - warum es nicht so einfach ist
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Das besondere an Beziehungen zwischen Männern und Frauen ist, dass sie auf der einen Seite so harmonisch und auf der anderen Seite so temperamentvoll und kontrovers sein können. Das liegt daran, dass eine Frau und ein Mann aufeinander zutreffen. Frauen denken meist jedoch, dass nur die Männer diejenigen wären, die so kompliziert sind. Männer sind jedoch gar nicht kompliziert, Männer wünschen sich genau wie Frauen, geliebt und angenommen zu sein. Diese Bedürfnisse sind bei beiden Geschlechtern identisch, aber sie werden unterschiedlich erlebt und ausgedrückt. Was für Frauen das Einfachste der Welt zu sein scheint, nämlich in Gefühlen zu schwelgen und sich darüber auszubreiten, ist für Männer Schwerstarbeit. Und wenn man versteht, warum das so ist, können einem viele zwischenmenschliche Kämpfe erspart bleiben. Männer sind von ihrer inneren Struktur und Energie her nach Außen orientiert. Es ist ihnen von Natur aus mitgegeben, sich für materielle Dinge zu interessieren. Daher legen Männer auch einen viel größeren Wert auf eine Arbeit oder Tätigkeit, die ihnen das Gefühl vermittelt, etwas wert zu sein. Sie wollen für jemanden da sein und jemanden beschützen – ja Männer haben noch das Beschützer-Instinkt in sich. Bei Frauen ist es ganz anders. Sie sind in der Gefühlswelt zu Hause, nach innen gerichtet. Sie sind Gefühl pur, was manchmal eine rationale Handlungsweise nicht möglich erscheinen lässt. Frauen nehmen ihre Gefühle wahr, denken über sie nach und reden viel darüber. So sehr, dass es Männer oftmals auf Abstand gehen lässt, weil sie sich von der emotionalen Intensität überrollt fühlen. Und als Mann im Gegenzug gleichzeitig auf das Unverständnis der Frau stoßen, wenn ihnen der Weg in die Autowerkstatt oder der Kneipenabend wichtiger als ein ausführliches Gespräch erscheint. Männern wird oft die Unfähigkeit nachgesagt, Gefühle zeigen zu können. Was aber nicht gleichzusetzen ist damit, dass sie keine Empfindungen haben oder in sich spüren können. Sie leben sie einfach nur auf andere Weise als Frauen aus. Stiller, in sich gekehrter. Und gerade ihre naturgegebene Ausrichtung in die äußere, materielle Welt bewirkt, dass sie von den sanften und ganz weichen Empfindungen, die ganz tief im inneren eines Menschen ruhen, weiter entfernt sind als Frauen. Aber wenn ein Mann sich angenommen und nicht gedrängt fühlt, seine Emotionen zeigen zu müssen, wird es für ihn auch einfacher, sich dieser tief in ihm ruhenden Gefühle bewusst zu werden und diese auch in seinen Beziehungen leben zu können. Dazu braucht es jedoch seitens einer Partnerin das Verständnis für diese Gegebenheiten. Eine Frau darf den Mann nicht für IHR EIGENES Wohlbefinden verantwortlich machen. Eine Frau muss selbst mit ihren tiefsten und inneren Gefühlen klarkommen – bei allen anderen Dingen darf der Mann helfen und als Fels in der Brandung die Familie, die Frau, die Kinder und jeden drumherum retten. Ich hoffe, Sie konnten etwas aus diesem Artikel herausnehmen und dadurch Ihre eigene Beziehung verbessern und anders darüber nachdenken. Geschrieben von Kevin Klotz ( klotz_k [at] yahoo.de ) |
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