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Melatonin bietet eine wertvolle Hilfe gegen Schlafstörungen

Melatonin


Die Hormone des menschlichen Körpers regeln Prozesse, die er über die Muskulatur oder den freien Willen nicht selbst regeln kann: Darunter fällt auch der Schlaf. Die Tiefschlafphase, in der sich der Mensch am stärksten erholt, wird eingeleitet vom Hormon Melatonin.

Seine höchste Konzentration im Körper erreicht es je nach Ausschüttung um drei Uhr morgens. Als Medikament eingenommen kann Melatonin aber noch andere hilfreiche Wirkungen haben, die für jeden interessant sein können.


Melatonin gegen Schlafstörungen

Schichtarbeiter nehmen Melatonin beispielsweise gezielt ein, um ihrem Schlafrhythmus den Anforderungen ihres Berufs anzupassen. Wenn sie tagsüber schlafen müssen, haben sie es manchmal schwer, da ihnen ihr circadianer Rhythmus vorschreibt, tagsüber wach zu sein - doch dadurch wären sie nachts nicht zur Arbeit imstande. Melatonin kann ihnen helfen, die Tiefschlafphase auch am Tag zu erreichen und auf diese Weise einen erholsamen Schlaf zu genießen, sodass sie nachts für den Beruf bereit sind. Diese Notwendigkeit betrifft beispielsweise Fabrikarbeiter, aber auch Krankenschwestern und Ärzte, die nachts häufiger wach bleiben müssen.


Melatonin gegen Jetlag

Melatonin kann auch dabei helfen, einem Jet Lag vorzubeugen. Wenn man mehrere Zeitzonen durchquert, kommt man zwar früh am morgen an, war aber schon mehrere Stunden wach und will am liebsten sofort ins Bett. Gerade bei Geschäftsreisen kann das nachteilig sein und ist oftmals gar nicht möglich, da man bereits am Flughafen erwartet wird. Melatonin kann helfen, den Schlafrhythmus noch im Flugzeug umzustellen und sich auf diese Weise an die neue Zeitzone zu gewöhnen, sodass man den Anforderungen gewachsen ist, wenn man ankommt. Auch Urlauber können diese Möglichkeit nutzen, um gleich nach der Ankunft die Gegend erkunden und sich entspannen zu können.

Melatonin hilft aber auch bei schlechter Schlafqualität. Häufig liegt diese daran, dass nachts nicht ausreichend Melatonin ausgeschüttet wird und man die Tiefschlafphase nicht erreicht. Die folgenden Tage sind von starker Müdigkeit, deutlich verringerter Leistungsfähigkeit und Übellaunigkeit geprägt, was für die Mitmenschen zur Belastung wird. Die gezielte Gabe von retardiertem Melatonin, das sich im Laufe der Nacht im Körper verbreitet, beugt schlechter Schlafqualität vor und sorgt dafür, dass man morgens entspannt und erfrischt aus dem Bett steigt, anstatt sich am liebsten sofort wieder hinlegen zu wollen.


Geschrieben von Thomas Gerber ( thomasgerber111 [at] aol.com )

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