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Messehostessen und ihre Berufschancen in der Finanzkrise
Messehostessen - der Job für die Krise

Wer sich als Studentin in der Krise einen lukrativen Job suchen möchte, sollte sich lieber nicht an den gewöhnlichen Bürojobs orientieren. Das Problem daran nämlich? Die Büros machen langsam - aber sicher - einfach dicht.

Das geht nicht nur den Banken so, sondern auch vielen anderen Vertrieben, Sekretariaten und den Standard "Akteneinsammelberufen". Als Student hat man allerdings in einer Branche ganz bestimmt die Möglichkeit, ein bisschen Taschengeld zu verdienen: nämlich als Messehostessen.


Von der Krise nicht betroffen: Messehostessen
Gerade in so schwierigen Zeiten versuchen Firmen, sich so gut wie möglich zu präsentieren. Dafür bedarf es aber an Personal: Den Hosts und Hostessen. Vor allem schöne Messehostessen kommen für eine Präsentation oder einen Stand gut an. Der Clou am Job: Eigentlich kann ihn jeder machen, der eine angenehme Konfektionsgröße hat. Denn Schulungen sind im seltensten Fall benötigt. Stattdessen zählen gute Manieren, das Vermögen, Leitfäden und Texte auswendig zu können und ein nettes Lächeln. Degradierend? Muss es nicht sein- immerhin ist die Messehostess nicht zum flirten, sondern zum leiten und darstellen da.

Auch Männer haben im Job gute Chancen- als Host müssen sie vorzeigbar, höflich und kompetent sein. Sie sind zwar nicht der Eyecatcher, aber dafür der seriöse Ansprechpartner. Hier hat natürlich das Frauen-Stigma seine Nachteile hinterlassen; eine Frau wird auch heute noch in solchen Berufen eher als Geisha gesehen. Das ist zwar schade, aber leider bittere Wahrheit.
Gutes Geld auf legalem Weg
Während langsam der Trend dahingeht, sich vielleicht sogar zu prostituieren, um neben Studium auch das allgemeine Leben zu finanzieren, ist der Job der Messehostess mit größter Sicherheit gesichert. Flexible Arbeitszeiten sind der größte Anreiz dafür, aber auch der Lohn kann sich sehen lassen.

Leicht verdient ist es trotzdem nicht. Den ganzen Tag in hohen Schuhen zu stehen muss auch geschafft werden, sich mit nervigen und manchmal auch sehr aufdringlichen Männern zu unterhalten ist frustrierend und demütigend. Aber wer diese Nerven besitzt, sollte sich schleunigst zur nächsten Eventpersonalagentur bewegen, um sich einen so wertvollen Job zu ergattern. Messehostessen werden jetzt gebraucht wie nie, und Studentinnen haben so die Chance, Lernen und Geld zu vereinen, ohne irgendwelche moralischen Grundsätze über Bord zu werfen.


Geschrieben von sari pari ( protoph [at] gmail.com )

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