Modernisierung von Sanitärtechnik im Eigenheim
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Eine Modernisierung der Sanitärtechnik im Eigenheim steht erstmalig nach etwa 15 bis 20 Jahren an. Die Hausbesitzer sollten zunächst überprüfen, ob noch alle Installationen und Leitungen funktionstüchtig sind. Häufig sind typische Verschleißteile wie Dichtungen nicht mehr auf der Höhe und müssen ausgetauscht werden. Aber auch das Design der Einrichtung soll oft erneuert werden.
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Die Armaturen
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Viele Bäder sind recht ungünstig und klein geschnitten. Durch moderne Armaturen kann dieser Zustand meist verbessert werden, da sie heute kompakter gebaut werden können. Oft werden die Armaturen komplett ausgetauscht. Wichtig ist dabei, dass auf hochwertige Armaturen geachtet werden, denn billige Modelle aus dem Baumarkt verfügen häufig nicht über die notwendige Qualität.
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Die Toilette
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Wenn keine neue Toilette eingebaut werden soll, sollte zumindest überprüft werden, ob der Toilettenspülkasten undicht ist. Ein eigentlich dünnes Rinnsal, das herausläuft, verursacht nicht nur die Verkalkung der Toilettenschüssel, sondern lässt gleichzeitig täglich bis zu 500 Liter Wasser ungenutzt im Ausguss verschwinden. Die Reparatur eines solchen Defekts kann jährlich eine Einsparung von mehreren Hundert Euro einbringen.
Wenn eine neue Toilette eingebaut wird, sollte darauf geachtet werden, dass eine Spartoilette ausgewählt wird. Sie kommt pro Spülvorgang mit sechs Litern oder weniger aus, während herkömmliche Spülungen bis zu 14 Liter benötigen. So lässt sich viel Geld einsparen.
Tropfende Wasserhähne
Wenn ein Wasserhahn tropft, verursacht dies einen größeren Schaden als viele annehmen. Pro Jahr gehen dadurch mehrere Hundert Liter Wasser verloren. Ein Austausch der Dichtungen der Wasserhähne sollte deshalb bei einer Modernisierung der Sanitärtechnik im Eigenheim unbedingt auf dem Programm stehen.
Die Rohre
Auch die verbauten Rohre müssen überprüft werden. Kupferrohre sollten nur verwendet werden, wenn das Wasser einen mittleren Härtegrad hat und einen pH-Wert über 6,5 aufweist. Ist dies nicht der Fall, sollten die Rohre vorsichtshalber ausgetauscht werden. Bleirohre dürfen heute überhaupt nicht mehr verbaut werden, da sie im Verdacht stehen, bleihaltiges Wasser hervorzubringen. |
Geschrieben von Franz Josef Teupe ( fjt [at] thinex.de )
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