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Nachteile der Dünnschichtmodule
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Die ersten in Serie gefertigten Solarzellen waren Dünnschichtmodule. Seit den 70ern kam es zu stetigen Verbesserungen an dieser Art von Solarzelle. Vieles sprach für die Dünnschichtmodule. So ließen sich diese problemlos auch auf Konsumgütern aufbringen und sicherten deren unabhängige Stromversorgung. In den 80ern tauchten daher Dünnschichtmodule auf Taschenrechnern oder Uhren in millionenfacher Auflage auf. Hier kam die Eigenschaft der Dünnschichtmodule, auch bei diffusen Lichtverhältnissen Strom erzeugen zu können, den Anwendungsmöglichkeiten entgegen. Doch welche Nachteile haben die Dünnschichtmodule gegenüber anderen Solarzellen in der Anwendung zur Stromerzeugung im großen Stil. Grundsätzlich ist die Ausbeute an elektrischer Energie durch die Dünnschichtmodule geringer. Der amorphe Aufbau der Zellen ist denen, mit mono- oder poly kristallinen Inhalts bei dem Wirkungsgrad deutlich unterlegen. Dies hat eine schwerwiegende Konsequenz zur Folge: Um dieselbe Energie aus der Sonne durch Dünnschichtmodule zu erzeugen, wie mit anderen Solarzellen, ist mehr Fläche notwendig. Auf einem Dach ist diese jedoch nicht unbegrenzt verfügbar. Monokristalline Zellen erzeugen mit weniger Fläche somit mehr Strom, als Dünnschichtmodule. Der eh schon weniger optimale Wirkungsgrad der Dünnschichtmodule erfährt in dem ersten Betriebsjahr nochmals eine Minderung. Experten sprechen davon, dass Solarzellen altern. Dies ist auch der Grund warum Dünnschichtmodule mit einer Nennleistung verkauft werden, welche deutlich über der eigentlich benötigen Leistung liegt. Für den Betreiber der PV-Anlage die aus amorphen Zellen besteht ist es erst nach einigen Jahren möglich zu kalkulieren, welche Leistung sein Sonnenkraftwerk tatsächlich erzeugt. Vor allem für alle, die mit einer Solaranlage Geld verdienen wollen, kann dies ein Punkt sein weniger auf Dünnschichtmodule zu setzen. Vor allem die Zeit bis sich eine solche Anlage in ihrer tatsächlichen Leistung stabilisiert hat, kann für Investoren lange werden. Ein weiterer Kostenpunkt der Dünnschichtmodule resultiert aus dem Bedarf an mehr Dachfläche. Dies bedeutet, dass für die Installation mehr Arbeitszeit notwendig ist, was wiederum die Kosten der PV-Anlage nach oben treibt. Geschrieben von Elizabeth Bourne ( elizabeth.bournee [at] gmail.com ) |
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