Die neckerman Firmengründung im Jahr 1950
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Im Jahr 1950 gründete Josef Neckermann die Neckermann Textil−Versand KG und legte damit den Grundstein für eine der erfolgreichsten Firmengeschichten in der Nachkriegszeit. Er errichtete in Frankfurt am Main auf einem mehrere Tausend Quadratmetern großen Gelände die Firmenzentrale und bezog sogar mit seiner Familie die beiden oberen Stockwerke. Noch im selben Jahr wurde der erste Neckermann Katalog an 100.000 Haushalte in Deutschland versandt. Der damalige Katalog hatte noch nichts mit den Neckermann-Katalogen zu tun, den wahrscheinlich jeder aus den 90er Jahren kennt. Er hatte gerade mal 12 Seiten und gut 130 Produkte aus dem Textil-Bereich.
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3 Jahre nach der Gründung von neckermann schon 100 Mio. Mark Umsatz
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Im Jahr 1953 setzte das Unternehmen von Josef Neckermann bereits 100 Millionen Mark um und sehr schnell folgten den Textilien weitere Produkte. In den darauf folgenden Jahren kamen Elektroartikel, wie Radios und Fernsehgeräte sowie Haushaltsgeräte, wie Kühlschränke und Waschmaschinen dazu. Auch durch die Sortiments-Erweiterung von Fahrrädern, Mopeds, Schreibmaschinen und Möbel wuchs der Neckermann Katalog in gerade mal 3 Jahren von nur 12 auf 200 Seiten.
In den 60er Jahren gründete Neckermann die Eigenheim GmbH und verkaufte fortan Fertighäuser per Katalog, auch im Tourismus-Geschäft fasste das Unternehmen Fuß und verkaufte ab 1963 Pauschalflugreisen.
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Schmerzlicher Einschnitt in der neckermann Firmengeschichte
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Auf knapp 30 Jahren des Erfolges kam es Ende der 70er Jahre zu einem schmerzlichen Einschnitt. 51,2 Prozent des Unternehmens mussten an den Karstadt-Konzern verkauft werden. Mitte der 80er Jahre schreibt dann die Neckermann Versand AG, die inzwischen zu 95 Prozent dem Karstadt-Konzern gehört, wieder schwarze Zahlen.
Kurz vor der Jahrtausend-Wende fusionieren Karstadt und Quelle zur KarstadtQuelle AG (später Arcandor AG), sodass die ehemaligen Konkurrenten Quelle und Neckermann unter einem Dach zusammengefasst sind. Nachdem schon im Jahr 2008 die US-amerikanische Investment-Firma Sun Capital mit 51 Prozent die Mehrheit an Neckermann erhielt, kaufte sie im Jahr 2009 von der insolventen Arcandor AG auch noch die restlichen 49 Prozent.
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Das Online-Geschäft von neckermann
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Auch wenn es in Deutschland nach wie vor Neckermann Kataloge gibt, macht das Unternehmen einen großen Teil des Umsatzes online. Allein im Jahr 2010 betrug der Online-Umsatz von neckermann 448 Millionen EUR. Damit ist neckermann nach Amazon, OTTO, Telekom und Conrad einer der umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland.
Den neckermann Online-Shop gibt es bereits seit 1995, gekauft werden können alle Artikel, die es auch im Katalog gibt. Wie wichtig das Online-Geschäft für neckermann ist, zeigte im Jahr 2006 die Umbenennung des Unternehmens in neckermann.de.
Um zusätzlich noch Geld beim Online-Kauf bei neckermann.de zu sparen, gibt es im Internet auf zahlreichen Gutschein-Seiten verschiedene neckermann Gutscheine, angefangen von 10-EUR-Gutscheinen bis hinzu 20% Gutscheine für bestimmte Shop-Kategorien. Es kann sich also lohnen vor dem Kauf bei neckermann bei Google nach „neckermann Gutschein“ zu suchen. |
Geschrieben von Thomas Reinsch ( thomasreinsch [at] live.de )
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