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Nokia baut eigenes Smartbook mit ARM-Chipsatz
Wie aus Taiwan zu hören, plant Nokia noch etwas Kleineres mit ARM-Prozessor. Das bereits angekündigte Booklet 3G hat nicht nur eine Design-Anmutung von Macbook, sondern soll sich auch preislich in Richtung Apple orientieren.

Wie Gerätehersteller aus Taiwan flüstern, sind die Aufträge für Nokias Smartbook schon bald zu erwarten. Sie gehen vermutlich an Compal Electronics oder Foxconn, bei denen auch Apple Macbooks wie Iphones fertigen lässt. Die Markteinführung soll jedoch nicht vor Mitte 2010 erfolgen.

In Größe wie Preis dürfte das Smartbook zwischen Nokias kommendem Smartphone-Flaggschiff RX-51 mit Maemo-OS und dem Booklet 3G liegen, einem Netbook mit Windows 7. Booklet 3G (dessen Produktname im Englischen als eher lächerlich empfunden wird) soll am 2. September während der Nokia World offiziell vorgestellt werden, der Marktstart ist jedoch erst Anfang nächsten Jahres zu erwarten.

Inzwischen geht eine Preisvorstellung um. Demnach will Nokia das aufgehübschte Alu-Netbook für eine Summe anbieten, die weit über der üblichen Netbook-Landschaft schwebt. Ein “Nokia-Vertrauter” raunte Sascha Pallenberg von Netbook News den stolzen Preis von 799 US-Dollar. Da bleibt selbst Sony, nicht eben als Preisbrecher bekannt, mit der eigenen Netbook-Serie Vaio W deutlich drunter.

Wenn sich ein Preis in dieser Gegend bestätigen sollte, heißt es schlicht und einfach, dass Nokia das Booklet 3G gar nicht erst in den Elektromärkten neben den weit günstigeren Netbooks von Asus, Acer, HP und all den anderen PC-Herstellern platzieren möchte. Nokia dürfte das Netbook vielmehr bevorzugt über Mobilfunker vermarkten, die es zusammen mit Laufzeitverträgen anbieten und auf attraktiv erscheinende Beträge heruntersubventionieren dürfen.

Nicht alle Netzbetreiber werden über dieses Ansinnen begeistert sein. Wie es heißt, will Nokia die für Handys eingeführten Ovi-Dienste auf die neuen PC-Produkte erweitern mit Ovi Music Store, Ovi Maps und Ovi Suite. Noch immer neigen die Mobilfunker dazu, solche Dienste als unerwünschte Konkurrenz zu ihren eigenen Geschäftsmodellen zu sehen.

Quelle: TecZilla

Geschrieben von Klaus Hans ( k.hans80 [at] gmx.de )

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