In unserer Hauptstadt gibt es eine stetig wachsende Szene die ein gemeinsames Hobby hat. Die elektronische Tanzmusik. Nirgendwo in Deutschland wird so viel gefeiert wie in der "Berliner Techno Szene". In den zahlreichen Clubs Berlins wird diese Musik in der Nacht ausgiebig zelebriert.
Mit Einbruch des Frühlings und der milden Temperaturen verlagern sich diese Partys zum Teil an die frische Luft. Der Startschuss für die sogenannten Open Air Raves. Kommerzielle Freiluftveranstaltungen werden üblicherweise in eingegrenzten Locations mit umfangreicher Werbung, Sicherheitsleuten und Eintrittsgeldern absolviert. Eine Genehmigung für eine Open Air Techno Party zu ergattern ist aber so gut wie unmöglich. Daher werden diese Parties meist spontan auf öffentlichen Plätzen wie Parkflächen unter illegalem Rahmen organisiert.
Diese Form von Veranstaltungen sind nur in Berlin möglich. In anderen Städten Deutschlands wird man vermutlich schon von der Polizei aufgehalten wenn man nur ein paar Lautsprecher auf einen öffentlichen Platz transportiert. Man benötigt für so ein Fest nicht viel. Eine ordentliche Anlage, Plattenspieler, ein paar DJs die sich um die Musik kümmern, sowie ein Benzin-Aggregat das den benötigten Strom liefert. Sobald die ersten Gäste eintrudeln ensteht schnell ein friedliches, kunderbuntes Treiben.
Da diese Partys für alle zugänglich sind treffen verschiedenste Leute aus verschiedenen Szenen hier aufeinander. So entsteht irgendwann ein einzigartiges Freiheitsgefühl und nicht selten sorgt der Tanz im Sonnenschein für manch einen "Magic Moment". Leider ist dieser Trend in Berlin so weit verbreitet das sich beispielsweise in 2009 die Open Air Parties zunehmend häuften. Auf diese Entwicklung sind die Polizei und das Ordnungsamt schnell aufmerksam geworden. Auf Grund von Lärmbelästigung und Schadstoffemission wurden daher viele Veranstaltungen rasch beendet. Man kann nur hoffen das die Situation in 2010 überschaubarer wird. Für die meisten Anhänger dieser Szene wäre es undenkbar darauf zu verzichten und die sonnigen Sonntage fortan in einem der vielen Restaurants in Berlin, geschweigedenn in irgend einer Bar verbringen zu müssen. |
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Geschrieben von Sally Braun ( sallybrown25 [at] googlemail.com )
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