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Die Wahl des Einrichtungsstils für die eigene Wohnung ist eine sehr persönliche Entscheidung. Es erscheint auf den ersten Blick einfach, sich von Bildern in den Medien leiten zu lassen, doch diese Bilder entsprechen dem Stil und der Persönlichkeit der Menschen, die sie geschaffen haben. Wenn man diese einfach kopiert, drückt man damit nicht sein eigenes Wesen aus, sondern das eines anderen Das bedeutet nicht, dass man solche Informationsquellen nicht nutzen sollte.
Sie sollten aber nur als Anregung dienen. Bei der Wahl des Einrichtungsstils sollte man sich darüber im Klaren sein, wie die eigenen Räumlichkeiten beschaffen sind und welche Möglichkeiten sie bieten.
Berücksichtigen sollte man auch die architektonische Qualität des Gebäudes. Wenn das Gebäude interessant ist, kann es hervorgehoben werden, wenn nicht, kann man es verbergen. Manchmal ist der Ausgangspunkt ein wichtiges Element, etwa ein antikes Möbel, ein Familienerbstück oder ein Buntglasfenster in einem alten Gebäude.
In diesem Fall sollte man sich bei der Ausstattung nach diesen Elementen richten, die durch ihre Bedeutung im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Die anderen Objekte, die für das Zimmer noch gebraucht werden, gruppieren sich um sie herum. Die Analyse sollte so objektiv wie möglich sein. Ist sie abgeschlossen, kann man darangehen, sich für einen Stil zu entscheiden.
Bilder aus dem Fernsehen, auch Büchern und Zeitschriften oder Internetportalen sind sicherlich eine wichtige Inspirationsquelle und liefern schöne Wohnideen und Einrichtungsideen. So kann man einfach etwa ein orientalisches, indisches oder afrikanisches Zimmer gestalten – dabei sollte man jedoch immer persönliche Aspekte mit einbeziehen. Wenn diese außer Acht gelassen werden, kann es passieren, dass die Räume nicht wie die eigene Wohnung, sondern wir ein Museum aussehen.
Als nächsten Schritt kann man Muster für alle Elemente oder Materialien sammeln, die dem Stil entsprechen. Das dürfen ruhig viele sein: Fotos, Materialproben, Pflanzen, Stoffe, Farben … alles, was einem einfällt. Diejenigen, die zu weit von dem Ziel entfernt liegen oder die sich nicht an die vorhandenen Möglichkeiten anpassen lassen, sortiert man einfach wieder aus. Das Ergebnis dieser Auswahl ist eine Palette von Gegenständen und Materialien, aus der man die Gestaltungsmöglichkeiten für die verschiedenen Räume auswählen kann.
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Geschrieben von Tanja Nordhaus ( t.nordhaus [at] coolhomes.de )
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