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Politischer Wahlkampf Internet
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Im politischen Wahlkampf nehmen die herkömmlichen Medien wie etwa Fernsehen und Radio weiter eine sehr wichtige Stellung ein, doch hat sich in den letzten Jahren zusätzlich die Relevanz des Internets für diese Form der politischen Werbung erhöht. So stellt das Internet zwar immer noch eine neue Form der Wahlkampfkommunikation dar, doch durch die neuen Möglichkeiten der Kommunikation erhöht sich die Relevanz dieses Mediums auch für die Parteien. Immer mehr Politiker und Parteien sind sich der zunehmenden Wichtigkeit bewusst, was sich auch anhand ihrer Webperformance zeigt. Kaum ein bekannter Politiker, der nicht über eine eigene Website, einen Blog verfügt oder nicht in den Social-Media-Plattformen vertreten ist. Doch meist wirkt die Kommunikation hin zum Wähler doch eher stümperhaft und viele sehen das Internet eher als eine Belastung denn als eine Bereicherung. Vielen graut vor der Vorstellung, mit der eigenen Wählerschaft in Kontakt treten zu müssen bzw. den politischen Konkurrenten eine Angriffsfläche zu bieten. Nicht wenige Politiker haben gegenüber dem neuerem Medium Berührungsängste, was sich vorwiegend in einer zwanghaften Darstellung ihrer Person auf Social-Media-Plattformen zeigt. Oftmals stellt man sich viel zu steif dar, weiß nicht wie man mit den Menschen am anderen Ende der Leitung kommunizieren sollte oder welche Wortwahl erwünscht ist. Keine Frage, Parteien und Politiker müssen den Umgang mit dem Internet noch lernen. Manche machen es besser, manche eben schlechter. Dennoch wird ihnen nichts anderes möglich sein, als sich die Kompetenzen anzueignen. Internet und Telefonie waren noch nie so billig wie in den letzten Jahren. Die Anbieter überschlagen sich förmlich mit den neuesten Spartarifen und Angeboten. Dies wird zur Folge haben, dass sich immer mehr Menschen mit dem Medium Internet auseinandersetzen und sich der Möglichkeit einer direkteren Kommunikation bewusst werden. Da ein Wahlkampf prinzipiell auch nicht mehr als eine politische Marketingstrategie ist, mit der man versucht sein Produkt (in diesem Fall die Partei oder den Kandidaten) zu verkaufen, kann man sich auch hier nicht der Zeit und Trends verwehren. So muss auch im Bereich der politischen Kommunikation jegliche Möglichkeit zur Erreichung der festgelegten Ziele genutzt werden, um in den Köpfen der Wählerschaft präsent zu bleiben. Durch die Schnelllebigkeit aufgrund der technischen Errungenschaften heute, ist dies wahrlich kein leichtes Unterfangen. Geschrieben von Petra Skopek ( skopetra1 [at] gmx.at ) |
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