Startseite arrow Versicherungen arrow Private Krankenversicherungen



Private Krankenversicherungen auf dem Vormarsch
Private Krankenversicherungen auf dem Vormarsch

Steigende Kosten und sinkende Leistungen. Der Begriff des „Patienten zweiter Klasse“ geistert schon seit geraumer Zeit durch die Medien und so manch einer wünscht sich die vermeintlichen Vorzüge eines Privatpatienten genießen zu können. Da private Krankenversicherungen inzwischen sogar regelrecht kostengünstige Tarife anbieten, scheint der Traum vom „Patienten erster Klasse“ zum Greifen nah zu sein.


Sind private Krankenversicherungen die Gesundheitsabsicherung der Zukunft? Sind private Krankenversicherungen gar richtige Alternativen zur gesetzlichen Krankenkasse? Und vor allem: halten private Krankenversicherungen auch immer das, was sie versprechen?

Bevor nun jeder sofort private Krankenversicherungen vergleicht um einen günstigen Tarif mit vielen Leistungen zu suchen, muss gesagt werden, dass in Deutschland nur ein eingegrenzter Personenkreis Zugriff auf private Krankenversicherungen hat. Selbstständig Tätige und Freiberufler beispielsweise, können in private Krankenversicherungen problemlos eintreten, denn für sie besteht keine Versicherungspflicht in der GKV. Auch Studenten haben die Möglichkeit, sich bei Aufnahme des Studiums von der Versicherungspflicht befreien zu lassen und in private Krankenversicherungen aufgenommen zu werden. Private Krankenversicherungen verfügen in der Regel über sehr günstige Studententarife, die als Einsteigermodelle genutzt werden können. Denn wer einmal privat krankenversichert ist, der muss sich nicht an die gesetzlichen Kassen binden.

In Sachen „private Krankenversicherungen“ gilt für Studienabsolventen nämlich dann dass, was für alle Arbeitnehmer rechtsverbindlich ist: sie haben eine Versicherungspflicht in der GKV. Sicherlich gibt es auch Angestellte, die von der Versicherungspflicht entbunden sind und deren Weg in private Krankenversicherungen frei ist, jedoch ist dies an Auflagen gebunden, die bei weitem nicht jeder Arbeitnehmer erfüllen kann.

Drei Jahre in Folge muss das jährliche Bruttoeinkommen über der Grenze von 49.950 Euro liegen und muss diese auch im Jahr der Antragstellung überschreiten. Erst dann kann in private Krankenversicherungen gewechselt werden.

Private Krankenversicherungen bieten kostengünstige Basistarife an, die auf dem ersten Blick in etwa in der Höhe der Krankenkassengebühren liegen. Jedoch sind die Selbstbeteiligungen sehr hoch, so dass sich diese oft gar nicht lohnen.


Geschrieben von Michael Dunker ( redaktionsservice [at] googlemail.com )

Benutzer Bewertung: / 0
SchlechtSehr Gut 


PDF Drucken E-Mail

 
 
< zurück weiter >