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Eine kleine Hilfe zum Rasenmäherkauf für Einsteiger

Der Rasenmäherguide für neue Gartenbesitzer


Turnusmäßig brummt der Mäher in deutschen Gärten während der frostfreien Monate und Deutschlands Rasenbesitzer machen wieder Meter, aber ein ordentlicher Gartenrasen kommt nicht von alleine, es gibt manches zu bedenken. Rasen ist nicht gleich Rasen und nicht jeder Mäher kann in jedem Garten genutzt werden. Verschiedene Punkte zum Thema sollen in diesem Text mal angesprochen werden.

Welcher Rasenmäher ist der Richtige?
Kann man klassische Spielrasen oder Landschaftsrasen mit einem standard Sichelrasenmäher beschneiden, so wird das bei einem exqisiten Zierrasen bzw. Golfrasen schon bedeutend schwieriger. Die Mähtechnik klassischer Sichelrasenmäher ist für diese speziellen Rasensorten einfach nicht fein genug. An dieser Stelle muss mit einem Spindelrasenmäher gearbeitet werden. Ganz anders verhält es sich bei Blumenwiese und Co. Die hochgewachsenen Gräser können mit einem normalen Elektromäher oder einem Benziner nicht zweckmäßig geschnitten werden. Hier sollte mit Spezialmähern wie Balkenmäher oder Allesmäher gemäht werden, wenn man nicht händisch mit der Sense Hand anlegen möchte.

Die Rasengröße ist wesentlich
Gerade als frisch gebackener Gartenbesitzer stellt sich schnell die Frage nach dem passendsten Mäher für die heimische Wohlfühlwiese. Ausgehend von einem ordinären Spiel- respektive Gebrauchsrasen kann man sich ungefähr an folgenden Werten zum Rasenmäher kaufen orientieren.

Akkurasenmäher und Handmäher eigenen sich besonders gut für kleinere Rasenflächen bis etwa 200qm, aber auch Luftkissenrasenmäher und Elektromäher sind an dieser Stelle nicht zu üppig dimensioniert. Rasenflächen zwischen 200 bis 400m² lassen sich noch immer hervorragend mit Elektrorasenmähern mähen, aber auch Mäher mit Benzinmotor kommen hier durchaus sinnvoll zum Arbeitseinsatz. Bei Flächen von 400 - 1000quadratmeter sind die beliebten Benzinrasenmäher zuhause. Je größer die Fläche, umso breiter sollte die Schnittbreite ausgelegt werden. Ab circa 1000qm macht es unter Umständen Sinn über einen Aufsitzrasenmäher nachzudenken um über die großen Flächen auch gut Herr zu werden. Aber Vorsicht! Ist das Grundstück hochgradig verwinkelt und / oder mit vielen Büschen und Bäumen besiedelt, so sind Rasentraktor nur eingeschränkt nützlich, da sie nicht so flexibel wie ein handgeführter Rasenmäher sind.

Was sollte beim Mähen bedacht werden?
. Der Rasen sollte beim Mähen nur um ca. 1/3 gekürzt werden um den Gräsern nicht zuviel Substanz zu nehmen.
. Schattenrasen sollte man möglichst öfter mähen und dafür jedes Mal nur etwas kürzen.
.Bei Sichlrasenmähern sollten die Messer stets gut geschärft sein, damit das Gras sauber abgetrennt werden kann. Stumpfe Messer geben Rasenkrankheiten Vorschub.
. Beseitigen sie zwingend immer vor jedem Mähen alle Fremdkörper wie Äste und Steine aus dem Rasen um den Schneidmessern eine lange Lebensdauer zu garantieren.
. Kommt kein Rasenmäher mit Mulchmesser zum Einsatz, so sollten die meisten Rasenflächen ein bis dreimal pro Jahr gedüngt werden um den Rasen zu stärken.
. Auch das jährliche Vertikutieren ist jedem Rasen eine Wohltat und hilft Moos in seine Schranken zu verweisen.
. Regelmäßige Wartung der Rasenmäher sind unabdinglich um lange Freude mit seinem Mäher zu haben. Das gilt vor allem für alle Rasenmäher mit Verbrennungsmotor.







Geschrieben von Norbert Krause ( pr [at] dreamartist.de )



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