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Hilfreiche Tipps für den Ratenkredit


Der Ratenkredit ist ein Kredit, der für nahezu jeden Wunsch eingesetzt werden kann. Sowohl für Wareneinkäufe als auch für Urlaubsreisen und Umschuldungen bietet es sich an, einen Ratenkredit zu nutzen, der nach Vertragsabschluss über eine Laufzeit von bis zu 84 Monaten zurückgezahlt werden kann. Beim Abschluss des Kredites sollten jedoch einige Tipps beachtet werden.

Ratenkreditangebote vergleichen

Bevor ein Ratenkredit abgeschlossen wird, sollten Kreditsuchende die Angebote der verschiedenen Filial- und Direktbanken miteinander vergleichen. Schließlich ergeben sich Zinsunterschiede von mehreren Prozentpunkten, die während der Laufzeit Mehrkosten von einigen hundert Euro verursachen können. Ratenkredite lassen sich dabei schnell und bequem im Internet über Vergleichsseiten überprüfen.

Beim Kredit Vergleich ist es sinnvoll, auf den effektiven Jahreszins zu achten denn er gibt nicht nur die reine Verzinsung für den Ratenkredit wider, sondern er gibt die tatsächlichen Gesamtkosten inklusive anfallender Bearbeitungsgebühren, die zwischen 1-3% der Kreditsumme betragen können, an.

Jede Bank ist heute nach der Preisangabenverordnung zur Angabe des effektiven Jahreszinses verpflichtet, so dass der Vergleich der Angebote jederzeit möglich ist. Sollte die Bank den Effektivzins nicht angeben, kann sie hierzu aufgefordert werden.


Vergleich von bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Krediten

Bereits seit 2007 berechnen viele Banken die Kreditzinsen für den Ratenkredit anhand der Bonität des Kreditnehmers. Hintergrund sind die Eigenkapital-Vorschriften der Institute, die in Abhängigkeit des Kreditrisikos Rückstellungen bilden müssen, um bei Kreditausfällen nicht selbst in Bedrängnis zu geraten. Und je risikoreicher eine Kreditvergabe eingeschätzt wird, desto höhere Rückstellungen müssen gebildet werden. Um die Kreditwürdigkeit zu ermitteln, wird für jeden Kreditnehmer ein Score-Wert zwischen eins bis sechs ermittelt, wobei der Score-Wert von eins von einer einwandfreien Bonität zeugt.

Alle Kreditnehmer, deren Score-Wert höher als 1,0 ist (was etwa 95% aller Kreditsuchenden betrifft), müssen mit einem Zinsaufschlag auf den genannten Werbezins rechnen. Es lohnt sich daher, neben dem Kreditvergleich auch definitive Kreditangebote der Banken einzuholen und diese schließlich anhand des Effektivzinses zu vergleichen.

Im Gegensatz zu den bonitätsabhängigen Krediten werden immer häufiger auch bonitätsunabhängige Kredite vergeben. Die Zinsen dieser Anbieter sind für alle Kreditnehmer einheitlich und orientieren sich lediglich an der Laufzeit sowie der Kreditsumme. Zwar findet man bei bonitätsunabhängigen Ratenkrediten selten Zinssätze von 3,59% p.a., die hier genannten Zinssätze zwischen 5-8% p.a. sind jedoch unveränderlich. Vor allem für Menschen mit geringerem Einkommen können sich Institute mit bonitätsunabhängigen Ratenkreditangeboten lohnen.

Kreditversicherungen sind freiwillig

Jede Bank, die Ratenkredite anbietet, bietet ihren Kreditnehmern auch die Absicherung über spezielle Kreditversicherungen an. Diese Kreditversicherungen treten in der Regel im Todesfall, bei Arbeitslosigkeit und Berufsunfähigkeit ein und schützen damit sowohl die Bank als auch den Kreditnehmer bei diesen Risiken. Für höhere Erträge wird häufig auf den Abschluss einer solchen Kreditversicherung gepocht, wobei dieser grundsätzlich freiwillig ist.

Sollte die Bank auf den Abschluss der Kreditversicherung drängen, müssen diese Kosten im effektiven Jahreszins angegeben werden, wodurch dieser natürlich enorm steigt.


Geschrieben von Thomas Mücke ( internet-thomas [at] web.de )

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