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Rauchen aufhören – die Motivation


Längst hat sich das Bild des Rauchers in der Gesellschaft geändert. Während noch in die neunziger Jahre hinein ein fast heroisches Bild gezeichnet wurde, gilt Rauchen heute endgültig als ungesund, eben nicht zu empfehlen. Man erinnert sich an Werbungen aus Kino und Fernsehen, der einsame Cowboy in der Wüste, der sich am Lagerfeuer seine Zigarette anzündet.

Und tatsächlich hat dieses Bild etwas Romantisches, etwas Schönes, abseits von Gesundheitsstudien und Statistiken. Aber wie es mit Romantik so ist, hält sie dem Alltag kaum stand. Die Schachtel Zigaretten, die zwischen Frühstückstisch, Mittagspause und abendlichen Fernsehprogramm geleert wird, ist alles andere als romantisch. In der Gänze gesehen wirkt es schon recht armseelig, auch wenn eine Zigarette für den Moment wahrlich Wunder bewirken kann. Wer aufhören möchte – und es gibt hier vielseitige Gründe – der braucht die richtige Motivation. Ohne diese funktioniert auch der beste Trick, das beste Nikotinpflaster nicht. Es geht darum, sich ein Ziel zu setzen. Stück für Stück, bis man der Versuchung nicht nur widerstehen kann, sondern diese gar nicht mehr spürt.


Den Entschluss fassen

Ein erster Schritt besteht darin, selbst den Entschluss zu fassen, mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Das kann in einem Moment sein, wenn man die teure Schachtel Zigaretten sieht, oder wenn einem gerade vom Rauch übel geworden ist. Das sind gute Momente, um sich erstmals mit dem Ziel zu beschäftigen. Doch alleine den Wunsch zu hegen wird nicht ausreichen, schon bald wird die Lust auf den Glimmstängel wiederkommen. Es ist ein Ziel, dass nur über harte Arbeit zu erreichen ist. Aber man muss sich keinesfalls sorgen darüber machen, was morgen sein wird. Schritt für Schritt muss man nur der Versuchung in diesem Moment widerstehen.


Etappenziele

Egal worum es geht, ums Lernen, um Arbeit oder andere Ziele – Etappen einplanen ist mehr als nur ein guter Trick. Es geht darum, sich kleine Ziele zu setzen, was mehrere Vorteile hat. Daran muss man sich auch erinnern, wenn man mit den Kollegen um den Standaschenbecher versammelt steht und der Qualm nur so um die Ohren fliegt. Etappenziele bedeuten zum Beispiel nur ein Tag ohne Rauchen, hat man es geschafft, darf man sich durchaus auf die Schulter klopfen und das nächste Ziel anvisieren. Hier braucht es auch Ehrgeiz. Aus einem Tag werden zwei Tage und so weiter und so weiter. Immer nur ein Stück als neues Ziel setzen und ehe man es sich versieht, hat man die volle Distanz geschafft.

Mit dem Rauchen aufhören ist einfach, sofern man es nicht zu kompliziert gestaltet.


Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )

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