Was Eltern tun können, um Kindern ein gutes Vorbild zu sein.

Ein ungesundes Laster und schlechtes Vorbild dazu!
Rauchen zählt in Deutschland zu einem der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Jedes Jahr sterben auf der ganzen Welt etwa fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Rauchen ist ein definitiver Auslöser für Krebserkrankungen, Krankheiten des Herz- Kreislaufsystems und zahlreiche Atemwegserkrankungen.

Besonders Jugendliche sind durch aufkommenden Gruppenzwang, Dazugehörigkeitsgefühl und der Neugier auf „verbotene Dinge“ gefährdet, der Sucht nach Nikotin zu verfallen. Fast 30 % der Jugendlichen unter der Volljährigkeit greift regelmäßig zum Glimmstengel. Die Politik in Deutschland versucht nun durch verschiedenste Maßnahmen, Jugendlichen den Zugang zu Tabakwaren zu erschweren und durch Aufklärungsmaßnahmen die Risiken frühzeitig aufzuzeigen. So wird zum Beispiel ab dem Jahr 2008 der Verkauf von Tabakwaren an nicht volljährige Personen untersagt. An Zigarettenautomaten müssen sich potentielle Kunden zunächst durch einen Führerschein oder die EC-Karte einer Altersprüfung unterziehen. Außerdem wird das Rauchen in der Öffentlichkeit, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene untersagt werden. Dies ist sicher nur ein kleiner aber wirksamer Schritt.

Auch für die Eltern von jungen Erwachsenen sollten es zu ihren Aufgaben zählen, mit gutem Beispiel voranzugehen. Kinder aus Raucherhaushalten sind erwiesener Maßen gefährdeter zum Raucher zu werden, als Kinder aus Nichtraucherfamilien. Schon im frühesten Kindesalter besteht für Kinder rauchender Eltern ein erhöhtes Gesundheitsrisiko an chronischen Erkrankungen der Atemwege zu erkranken. Eltern, die rauchen, sollten die Gewohnheit auf den Balkon verlegen und keine Zigaretten herumliegen lassen. Verschluckt ein Kleinkind beispielsweise eine Zigarette, besteht für das Kind die Gefahr, durch die enorme Konzentration an Giftstoffen, zu sterben. Auch die beste Vorbildfunktion kann allerdings nicht verhindern, dass Kinder zum Raucher werden.

Eltern, deren Kinder mit dem Rauchen beginnen, müssen sich aber nicht mit dieser Tatsache abfinden. Die Zigarette sollte von den Sprösslingen nicht als Zeitvertreib angesehen werden. Eine sinnvolle Beschäftigung und ein gutes familiäres Verhältnis können helfen, den Griff zur Zigarette nicht zur Gewohnheit werden zu lassen oder das Rauchen vielleicht ganz und gar sein zu lassen.






Geschrieben von Franziska Ballin ( franziska.ballin [at] covus.de )

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