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Die Reise mit dem Wohnmobil durch Amerika ist für viele ein Traum

Der Traum vieler Menschen ist es, angespornt durch TV-Propaganda und Schwärmereien anderer, einmal im Leben mit der Harley oder dem Wohnmobil durch das viel beschworene Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu reisen und dabei die vielen Sehenswürdigkeit und Naturwunder wie den Grand Canyon, Death Valley in Kalifornien, die Golden Gate Bridge in San Francisco oder die Freiheitsstatue New Yorks zu besuchen. In der Tat beziehen sich die meisten Vorschriften in den USA auf das Gemeinschaftsleben. Geht es beispielsweise um das eigene Grundstück, sind dem Eigentümer fast keine Grenzen gesetzt. Ein Garagenbau ist dabei ebenso einfach zu vollziehen wie das Jagen von Tieren oder das Tunen des eigenen Autos. Sie werden erstaunt sein, welche Fahrzeuge ihre selbst errichteten Fertiggaragen verlassen und auf den öffentlichen Straßen fahren dürfen – lediglich verkehrssicher müssen sie sein. In den USA gilt ebenso wie in Deutschland, dass auf der rechten Seite gefahren, links überholt und sich angeschnallt wird. Ebenso bekannt wie die Freiheitsstatue, sind die gelben Schulbusse. Aus Sicherheitsgründen dürfen sie, wenn sie halten und Kinder aussteigen, was durch die Warnblinker des Busses signalisiert wird, nicht passiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man dem Bus entgegen kommt oder hinter dem Bus fährt. Man muss in jedem Fall anhalten, da ansonsten ein hohes Bußgeld fällig wird. In puncto Schulen ist auch zu beachten, dass in deren Nähe gelbe Signalanlagen errichtet sind. Blinken diese, bedeutet dies, dass, wenn man die Höchstgeschwindigkeit von 15 bis 25 mph überschreitet, ein doppelt so hohes Bußgeld wie normal fällig wird. An Ampeln beachte man, dass selbst bei Rot das Rechtsabbiegen möglich ist, sofern man sich vorher vergewissert hat, dass man gefahrlos abbiegen kann. Auch die Vorfahrtregel weicht von unserer ab. In den USA darf derjenige zuerst fahren, der die Kreuzung zuerst erreicht hat, erreichen mehrere Verkehrsteilnehmer gleichzeitig eine Kreuzung, müssen sie per Handzeichen klären, wer zuerst fahren soll. Bevor Sie Ihr Fahrzeug in den Staaten aus der Garage holen, sollten sie unbedingt auch die Fahrbahnmarkierungen studieren, damit es nicht zu einem Unfall kommt und die liebevoll gepflegten Harleys zurück in ihre Garagen müssen. Eine gelbe Fahrbahnlinie trennt den Gegenverkehr, handelt es sich um eine gelbe Doppellinie, herrscht absolutes Überholverbot. Auf mehrspurigen Straßen sollten sie unbedingt berücksichtigen, dass man sowohl links als auch rechts überholen darf. Unnötige Spurenwechsel sind verboten – es gilt das Gebot, auf der Spur zu bleiben, auf der man sich gerade befindet. Die Promillegrenze liegt in den Vereinigten Staaten bei 0,00 Prozent. Halten Sie sich unbedingt daran, da Sie sonst Ihr Auto in der Garage stehen lassen und künftig mit einer Fahrgemeinschaft weiterfahren können. Für diese gibt es übrigens gesonderte Car-Pool-Lanes, die ausschließlich von Fahrzeugen befahren werden dürfen, die die auf den Schildern ausgewiesene Mindestpersonenanzahl befördern. Über besondere Verkehrsregeln und insbesondere dem Rechtsabbiegen an roten Ampeln sollten Sie sich immer informieren, wenn Sie einen neuen Bundesstaat befahren, da sie sehr stark variieren können.





Geschrieben von Andreas Mettler ( presse [at] mettlerweb.de )

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