Anfahrt zum Nationalpark Rincón de la Vieja
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Der über 40.000 Hektar umfassende Nationalpark Rincón de la Vieja um den gleichnamigen 1898 Meter hohen Vulkan ist ein perfektes Ausflugsziel für Aktivurlauber und alle, die die atemberaubende Flora und Faune Costa Ricas hautnah erleben wollen. Die Anfahrt erfolgt über einen unscheinbaren Feldweg, der 5 km nach Guanacastes Provinzhauptstadt Liberia auf der rechten Seite abzweigt. Wenn man diese Einfahrt, die mit einem leicht zu übersehenden Schild gekennzeichnet ist, erst einmal gefunden hat, muss man nur noch den etwa 20 km holprigen Pfadweg hinter sich bringen, um dann auf dem Parkplatz vor dem Nationalpark in den Genuß einer unvergeßlichen Aussicht auf grüne Berge und dem Tal unter sich zu kommen. |
Attrationen des Parks
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Die erste Anlaufstelle sollte das Informationshäuschen sein, in dem ein Einheimischer Auskunft gibt über die drei verschieden langen Wanderwege, die von zwei bis vier Stunden dauern. Eine spanischsprachige Broschüre mit vielen Informationen über den Park und seine Attraktionen kann man sich ebenfalls mitnehmen. Eine der Sensationen des Parks sind die archaischen Bäume, die haushoch in die Luft ragen. Gegen deren ungeheure Wurzeln sehen Menschen ganz klein aus, was tolle Fotoaufnahmen ergeben. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die man auf keinen Fall verpassen sollte ist ein riesiger Wasserfall, der wie im Bilderbuch vor sich hinplanscht. Genauso faszinierend sind die blubbernden Schlammlöcher, die im ganzen Nationalpark verteilt sind. Diese werden oft über 100 Grad Celsius heiß. Hin und wieder kann man auf der Wanderung die Spitze des Vulkans Rincón sehen, aus dessen Krater Rauch steigt. |
Ein lohnenswertes Ausflugsziel
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Nicht zu vergessen ist die beeindruckende Pflanzenvielfalt im Rincón de la Vieja und die vielen exotischen Tiere, an die man hier oft ganz nahe herantreten kann. Allerdings sollte man vorsichtig sein, die Pisoten (span. für Nasenbären) können sehr frech sein. Vor unseren Augen hat einer von ihnen einer Touristin ihr Sandwich geklaut und in sicherer Entfernung genüßlich verspeist. Als wir den zweistündigen Wanderweg hinter uns gelassen hatten (für den man unbedingt Wanderstiefel anziehen sollte, da man über Felsen klettern und durch viel Matsch stiefeln muss), hatten wir viele neue Eindrücke gesammelt. Schlußendlich machten wir noch die Erfahrung, dass es besser gewesen wäre, mehr Trinkwasser von unserem Urlaubshotel Costa Rica, Samara mitzunehmen, da eine kleine Flasche Wasser im Nationalpark ganze $2 kostet.
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Geschrieben von Daniela Finke ( daniela.finke [at] yahoo.de )
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