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Alles über Renault Leerlaufregler

Was ist der Leerlaufregler und was für Aufgaben übernimmt er im Renault?


Die Aufgabe eines Leerlaufreglers ist es, die Drehzahl eines Verbrennungsmotors, dass heißt eines Motors, der durch das Verbrennen von Kraftstoff mechanische Arbeit und somit die Freisetzung von Energie bewirkt, entweder einzustellen, zu regulieren, zu senken oder zu erhöhen. Anfangs gab es den Renault Leerlaufregler nur im Dieselmotor, und erst später dann auch für den Ottomotor.


Während im Renault-Motor durch das Einspritzen von Kraftstoff, beispielsweise Benzin oder Diesel, der Leerlaufregler in Arbeit gesetzt wird, verwendete man früher für Motoren der Automarke Opel beispielsweise ein einfaches Düsensystem im Vergaser. Heutzutage wird der Leerlaugregler im Renault einheitlich mit Elektronik oder Magneten betrieben.

Im "Leerlaufmodus" ist die Drehzahl soweit gesenkt, dass der Renault-Motor nicht aufstottert, sondern trotzdem sehr wenig Kraftstoff braucht und somit eine sehr geringere Leistung benötigt. Mit dieser Methode kann der Renault Leerlaufregler ungefähr 19 Prozent Treibstoff sparen. Dies ist natürlich sowohl für den Motor als auch für den Autofahrer von großem Vorteil. Die Umwelt wird nicht mehr stark in Anspruch genommen, sondern sogar geschont.

Doch im Sommer zum Beispiel, wenn es im Auto sehr heiß ist und deshalb die Klimaanlage während des Leerlaufes verwendet wird, muss der Renault-Motor dementsprechend mehr Arbeit leisten und Kraftstoff verbrennen, da er einen weiteren "Konsumenten" mit Energie füttern muss. Auch wenn sehr langsam gefahren wird, dass heißt ungefähr bis zu 15 km/h, wird sehr viel Kraftstoff verbrannt. Hierbei muss der Motor auch den Generatoren, auch Lichtmaschinen genannt, im Renault in Gang setzen, damit dieser genügend elektrischen Strom für diese "Konsumente" liefert. Währenddessen hebt der Leerlaufregler für den Renault-Motor die Drehzahl wieder an.

Funktioniert der Renault Leerlaufregler aber nicht, so kann der Autofahrer dies sehr schnell wahrnehmen und verbessern lassen. Das Auto lässt sich nur nach einigen Versuchen anspringen, der Motor blockt sogar im Leerlauf ab oder geht gar ganz aus. Auch das Auto selbst bemerkt dies und warnt den Fahrer durch ein Signal am Armaturenbrett.


Geschrieben von Heinrich Friedhausen ( hfm [at] luftmassenmesser.net )

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