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Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Schizophrenie

Schizophrenie: die Abspaltung der Seele


Die Schizophrenie, deren Bedeutung aus dem Altgriechischen soviel wie das "Abspalten der Seele" meint, ist eine schwere psychische Krankheit die oft in Schüben verläuft.

Doch was sind eigentlich die Ursachen dieser Persönlichkeitsstörung beziehungsweise wie äußert sich diese psychische Erkrankung?
Schizophrene werden auch als manisch depressiv bezeichnet. Der Krankheitsverlauf ist gekennzeichnet durch nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken. Die bekannten Symptome werden in negativ und positiv eingeteilt.
Während in der Psychiatrie die Stimmungsschwankungen mit einer Depression gleichgesetzt werden, ist die Manie, wenn übertriebene Euphorie beobachtet wird. Rein rechnerisch gesehen erlebt jeder Hundertste im Leben eine bipolare Erkrankung. Obwohl beide Geschlechter von Schizophrenie in etwa gleich häufig betroffen sind, erkranken Männer oft im Alter von 20 bis 25 Jahren, während Frauen meistens von 25 bis 30 betroffen sind. Neben den genannten Zahlen kann die Krankeit zu jedem Zeitpunkt auftreten. Ein Schub der eine konkrete Krankeitsphase umfasst kann Wochen bis Monate dauern, danach heilt die Psychose mehr oder weniger vollständig ab, bis nach Monaten oder Jahren ein neuer Schub erfolgt.
Unterschiedliche Menschen nehmen die bipolare Störung verschieden wahr. Manche erleben äußerst beunruhigende manische Phasen und sind kaum depressiv. Bei der Bipolar-II-Störung verhält es sich umgekehrt, hier wird das Leiden an extremen Depressionen, aber nur leichte Phasen der Manie festgestellt. Häufig führt die Schizophrenie zu unsozialem Verhalten, Beziehungsstörungen und Beeinträchtigungen auf der Arbeit. Leider ist die bipolare Störung auch mit einigen Vorurteilen belastet, die zu unangebrachter Ausgrenzung und Isolierung führen kann. All dies schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Auf der anderen Seite gilt: Sobald eine bipolare Störung festgestellt ist, können all diese genannten Symptome behandelt und die gegebenenfalls entstehenden Konsequenzen reduziert werden.

Die Behandlung der Schizophrenie erfolgt in der Regel durch Medikamente, die abhängig von den Symptomen eher stabilisierend, ruhigstellend, antriebs- oder stimmungssteigernd wirken. Neuere Ansätze zur nicht-medikamentösen Behandlung lassen sich in der Psycho- oder Soziotherapie finden. Wirkungsvolle Therapie kann die drastischen Stimmungsschwankungen unter Kontrolle bringen. Dies kann bei Patienten und ihren Familien helfen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. In der Behandlung wird dafür gesorgt, dass ein fester Tagesablauf etablieren wird der Sicherheit im Alltag gibt und präventiv wirkt weil einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgegangen wird.





Geschrieben von Moritz Mayer ( Pflegeversicherung [at] hotmail.de )

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