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Biologische Schädlingsbekämpfung mit der Schlupfwespe

Schlupfwespen zur Schädlingsbekämpfung


Schlupfwesten sind in Mitteleuropa und dort vor allem in Nadelwäldern anzutreffen. Sie zählen zu der Art der Hautflügler. Sie können eine Länge bis 5 Zentimeter erreichen. Dabei rechnet man nur die Körperlänge, ohne den Legestachel, der nochmal genauso lang ist. Die Beute von Schlupfwespen sind vor allem Parasiten, die bei den Menschen nicht erwünscht sind. Deshalb werden sie auch zur Schädlingsbekämpfung gezüchtet.


Die Opfer der Schlupfwespe

Besonders gut eignen sich Schlupfwespen zum ausrotten von Lebensmittel-, Kleider- und Lauchmotten. Die Tiere legen ihre Eier direkt neben die der Schädlinge. Sobald die Larven der Schlupfwespe schlüpfen, ernähren sie sich von den Eiern der Motten. Kurz darauf werden aus den Larven neue Schlupfwespen, die auch wieder ihre Eier an den geeigneten Stellen ablegen. Wenn alle Motteneier vernichtet sind, und es für die Schlupfwespenlarven nichts mehr zu fressen gibt, sterben sie aus.

Optimal sind Schlupfwespen zur Schädlingsbekämpfung weil die Larven winzig klein sind, sodass man sie mit dem blosssen Augen nicht sehen kann. Zum zweiten sind es keine gefährlichen Tiere, denn sie stechen nicht und können auch nicht fliegen. Drittens verschwinden sie von alleine wieder wenn ihre Aufgabe erfüllt ist. Und viertens interessieren sich die Larven nur für die Eier der Motten und nicht für die Lebensmittel. Deshalb wird man sie in diesen Packungen auch nicht finden.


Schlupfwespen in der Literatur

Auch in der Literatur haben sie eine Bedeutung. Im alten China herrschte die Legende vor das diese Tiere keine Jungtiere haben, sondern das sich Raupen in Schlupfwespen verwandeln. In verschiedenen Werken taucht dieser Mythos immer wieder auf.


Geschrieben von Hauke Leweling ( info [at] 59-media.de )

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