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Wie schafft man es seine Schüchternheit abzulegen?
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Zig Personen auf der ganzen Erde sind schüchtern. Daraus ergeben sich für Schüchterne nicht selten viele Nachteile, weil in vielen Feldern ein souveränes Verhalten bessere Resultate liefert. Wo also liegt der Urgrund für eine Ausprägung von Schüchternheit und wie kann man Schüchternheit überwinden? Darüber hinaus konnte man in den letzten Jahren ausfindig machen, dass Schüchternheit einerseits genetische aber auf der anderen Seite gleichermaßen anerzogene Komponenten besitzt. Es ist von daher keinesfalls erblich determiniert, wie sich der Mensch verhält und ein jeder besitzt die Möglichkeit an sich selbst zu arbeiten und seine persönliche Gehemmtheit zu bezwingen. In diesem Zusammenhang ist es wesentlich sich selbst treu zu bleiben, jemand der sich verstellt erscheint in keiner Weise echt und führt irgendwann zu einem Rückfall in alte Verhaltensmuster. Ebenso sollten schüchterne Menschen auf Alkohol, Medizin oder sogar Betäubungsmittel zur Überwindung ihrer schweigsamen Art verzichten. So hat sich gezeigt, dass über einen verlängerten Zeitintervall soziale Befähigungen bei Alkohol- und Medikamentenmissbrauch abfallen und Sozialphobien des Öfteren auftreten. Die körperlichen Folgen kommen noch dazu. Über die Jahre können sich bewusste sowie unbewusste Gedankenstrukturen im Denkapparat der Persönlichkeit, die an Schüchternheit leidet, manifestieren. Diese leiten im Grundsätzlichen unser Verhalten und beeinflussen die Kognition der Umgebung. Personen, die mutlos und scheu durch die Welt gehen, werden durch eine gefilterte Wahrnehmung auch aber und abermal Gründe finden, warum sie Angst haben müssen. Jene werden sich im Besonderen die Augenblicke der Rückweisung und sonstige negative, zwischenmenschliche Erfahrungen merken und sich auf diese Weise in ihren Glaubenssätzen bestätigt sehen und diese noch stärker manifestieren. Wenn somit eine schüchterne Person nicht an den bewussten, wie auch unbewussten Denkstrukturen arbeitet und probiert seine Schüchternheit abzulegen, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Misserfolg haben. Die erste widrige Begegnung wird diesem scheuen Menschen unbewusst einen nachteiligen Glaubenssatz konstatieren. Wesentlich ist demnach vornehmlich daran zu arbeiten. Dies kann auf der einen Seite bewusst mit einem Programm geschehen, um die Unsicherheit abzulegen, zum anderen kann es allerdings auch unbewusst mit Hilfe von einer Hypnose geschehen. Nur in diesem Kontext kann ein schüchterner Mensch rezeptiv gemacht werden, die eigenen Glaubenssätze zu bedenken. Wenn dieser Mensch gleichzeitig gute Erlebnisse durch das Programm im Alltag macht, kann es zu einer Umstrukturierung kommen. Man kann also seine Schüchternheit ablegen, und dies ohne sich verstellen zu müssen oder an den Pfeilern seines Charakters zu zweifeln. Schüchternheit abzulegen ist vorerst ein langer Prozess zu mehr Vergnügen und Faszination im Leben. Geschrieben von Fritz Redel ( redel [at] gmx.de ) |
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