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Schwimmen ist die optimale Sportart, um sich fit zu halten, ohne Gelenke und Bänder übermäßig zu belasten. Auch das Verletzungsrisiko ist hier weitaus geringer als in anderen Sportarten. Dennoch ist der Trainingseffekt sehr hoch: Aufgrund des Wasserwiderstandes, gegen den die Muskeln arbeiten müssen, wird zum Schwimmen viel Energie benötigt.
Besonders für Übergewichtige ist Schwimmen gut geeignet, um die überflüssigen Pfunde zu verlieren. Das hohe Körpergewicht, was sonst die Gelenke belastet, spielt beim Schwimmen nämlich kaum noch eine Rolle. Durch die Auftriebskraft wiegt der Körper nur noch ein Zehntel dessen, was er an Land auf die Waage bringt. So können auch Übergewichtige ungehindert Sport treiben.
Mit Schwimmen werden vor allen die Muskeln der oberen Körperhälfte trainiert, die bei anderen beinbetonten sportlichen Aktivitäten (z.B. Joggen) eher zu kurz kommen. Um aber uneingeschränkt von den Vorzügen des Schwimmens zu profitieren, sind ein paar Dinge zu beachten, damit es nicht auch dort zu orthopädischen Problemen kommt.
Die meisten Freizeit-Schwimmer entscheiden sich bei der Wahl des Schwimmstils für das Brustschwimmen. Da die meisten dabei ihren Kopf permanent über dem Wasser halten, kann dies zu Verspannungen im Nackenbereich führen. Wichtig ist also, dass man beim Brustschwimmen nicht das Eintauchen des Kopfes ins Wasser scheut. Das Tragen von Schwimmbrillen ist für diejenigen sinnvoll, die ihre Augen wegen des reizenden Chlors nicht unter Wasser bringen möchten. Eine weitere Schwachstelle beim Brustschwimmen ist der Beinschlag, der zu Problemen der Kniegelenke und Hüfte führen kann. Wichtig ist, dass der Beinschlag gleichmäßig ausgeführt wird. Wer bereits Probleme mit dem Kniegelenk hat, sollte besser auf das Kraulen oder Rückenschwimmen ausweichen.
Für Menschen, die unter Rückenproblemen leiden, ist Rückenschwimmen ideal, da dabei die Rückenmuskulatur gestärkt wird. Beim Kraulen stellt für viele die Atmung ein Problem dar. Außerdem sollten Kraul-Anfänger darauf achten, dass sie ihre Beine nicht übermäßig bewegen, wodurch sie aufgrund des hohen Sauerstoffbedarfs schneller in Atemnot geraten. Für die Fortbewegung beim Kraulen sind vor allem die Arme verantwortlich.
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