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Ein Screendesigner bemüht sich in seinem Beruf darum, Layouts speziell auf die Präsentation auf Monitoren abzustimmen. Das Screendesign stellt einen Bereich des so genannten Interface-Designs dar, in dessen Rahmen eine optimale Interaktion zwischen Mensch und Technik ermöglicht werden soll. Dabei spielen sowohl optische als auch haptische Faktoren eine Rolle. Das Interface-Design ist ein interdisziplinärer Forschungszweig. Ein Screendesigner dagegen bearbeitet ausschließlich die grafische Benutzeroberfläche. Neben ästhetischen, d.h. Layout- und Farbfragen, muss ein Screendesigner technologische Möglichkeiten in seine Arbeit mit einbeziehen. Neben der Erstellung der Bedienungsoberflächen von Software, stehen Screendesigner auch bei der Entwicklung von Hardware an vorderster Front. Die Benutzerfreundlichkeit von technischen Geräten aller Art hängt ebenso entscheidend von der Tätigkeit des Screendesigners ab. Um alle diese Faktoren optimal umzusetzen, müssen sich Screendesigner mit der Erwartungshaltung zukünftiger Nutzer und deren Anforderungen an ein technisches Gerät auseinandersetzen.
Im besten Fall kann ein Screendesigner mit seinem Layout zusätzlich Interesse oder Neugier für ein Produkt wecken und Spaß an der Verwendung suggerieren. Der Gestaltungsleitsatz des modernen Designs - form follows function (FFF) - gewinnt in diesem Berufszweig eine wesentliche Bedeutung, um Benutzern die ganze Breite möglicher Anwendungen schmackhaft zu machen. Die funktionale Gestaltung von Informationsinhalten ist das primäre Ziel des Screendesigners.
Das Webdesign beispielsweise ist ein Zweig des Screendesigns, da hier ganz speziell Auftritte im Internet gestaltet werden. Ebenso wie viele Webdesigner wird die Tätigkeit des Screendesigners oftmals freiberuflich ausgeübt. Um jedoch das Corporate Design eines Unternehmens möglichste einheitlich zu gestalten, schließen sich Screendesigner oftmals in Netzwerken mit anderen Spezialisten zusammen. Damit können entsprechende Dienstleistungen und Kundenservices aus einer Hand angeboten werden. Auftraggeber müssen dann nicht viele einzelne Designer beauftragen und die Kommunikation unter ihnen organisieren. Außerdem werden Screendesigner häufig über eine so genannte Auftragsplattform akquiriert, wo freiberuflich arbeitende Designer ihre Mitarbeit an zeitlich begrenzten Projekten anbieten. Vorteil ist die unbürokratische Kontaktaufnahme zwischen Dienstleistern und Auftraggebern.
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Geschrieben von meike hippe ( artikel [at] projektwerk.de )
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