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Seit Jahrhunderten gibt es Wahrsager
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Wahrsager und ihre Tätigkeit üben schon seit Jahrhunderten eine anziehende Wirkung auf die Gesellschaft aus Ein Teil der Bevölkerung glaubt an das Wahrsagen bzw. die Wahrsagerei und steht in der Gesellschaft auch hinter seinem Glauben, der andere Teil der Bevölkerung hält dies schlicht und ergreifend für Spielerei und Unwahrheit. Die wohl berühmtesten Vorhersagen stammen von Nostradamus. Er wurde am 14. Dezember 1503 in St.-Remy-de-Provence geboren und polarisierte schon in der damaligen Zeit in der Ausübung seiner Arbeit als Arzt und psychisch-astrologischer Berater. Berühmt wurde er zur damaligen Zeit durch die Verfassung seiner "Almanachen", die er in regelmäßigen Abständen für die Bevölkerung veröffentlichte. Nostradamus konnte bisher über dutzend wichtige und schockierende Ereignisse vorhersagen. So sprach er in seinen Prophezeihungen von Kriegen zwischen zwei Religionen. Für die Zeit nach dem Krieg sprach er von einer westlichen Macht, die nun fast 30 Jahre die vorherrschende Weltmacht darstellen soll (gemeint ist hiermit die USA). Typisch jedoch für die Prophezeihungen des Nostradamus ist, dass in der Originalschrift jegliche Zeitangaben nicht existieren. Auch die Aussagen sind sehr schlicht und einfach gehalten und auf fast jedes Ereignis anzuwenden. Trotz dieser Tatsache lesen Wissenschaftler Jahr für Jahr neue Vorhersagen aus den Schriften heraus. Der Prophet Nostradamus selbst sah sich eher nicht als Astrologe. Er hatte bereits zwei Studiengänge zum Astrologen (gezwungenermaßen) abgebrochen. Er verwies seine Klienten zur Erstellung der Horoskope stets an professionelle Astrologen. In den wenigen Fällen, in denen er selbst Horoskope erstellte, waren die grundsätzlichsten Dinge schlichtweg falsch. Es ist also davon auszugehen, dass Nostradamus recht wenig Ahnung von der Astrologie hatte. Da die Vorhersagen recht neutral formuliert wurden, kann hieraus kein genaues Geschehen gelesen werden. Mit der Astrologie und dem Wahrsagen ist es, wie so oft im Leben: Entweder man glaubt daran und findet dadurch eine wichtige persönliche Lebenshilfe oder man ist weniger davon überzeugt und hält es für eine Schwindelei. Geschrieben von Birgit Skof ( mario.sturm [at] aon.at ) |
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