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Wie oft ist es, dass man sich etwas vornimmt und es dann doch wieder nicht tut? Ja, daran ist oft der eigene innere Schweinehund schuld. Und wieder hat er gewonnen und selber hat man dann doch wieder ein schlechtes Gewissen ihm nachgegeben zu haben. Dabei ist es doch ein einfaches ihm zu überrumpeln. Es fängt schon in der Arbeit an.
Da gibt es einige Arbeiten, die man am liebsten immer wieder von sich wegschiebt – und schon wieder lacht er sich ins Fäustchen – aber Stopp! Jetzt nicht mehr – es wird eine Tagesplanung gemacht und da wird schon am Beginn des Tages, diese „lästige“ Arbeit gesetzt und dann erst die anderen. Und siehe da – sie ist erledigt und er hat das Nachsehen. Setzt man sich so eine unangenehme Aufgabe, ein Telefonat oder ein Gespräch auf die Aufgabenplanung dann überrumpelt man so seinen inneren Schweinehund. Auch im privaten Bereich schiebt man oft unangenehme Aufgaben vor sich hin oder bei der sportlichen Betätigung. Vielleicht hat man sich schon lange vorgenommen den Keller zu entmisten oder den Kleiderkasten und doch kann man sich nicht aufraffen. Eine Möglichkeit seinen inneren Schweinehund zu überrumpeln ist es sich am Kalender einen Termin zu setzen und sich dazu auch gleich eine Belohnung für die geleistete Arbeit zu schreiben. Man macht dann die unangenehme Sache gleich viel lieber, weil man sich dann ja selber belohnt oder noch eine weitere Möglichkeit wäre es, dass man sich zwei Behälter schafft. In den einen gibt man lauter kleine Zettelchen auf denen man die unangenehmen Aufgaben notiert hat, die man zu erledigen hat und in den andren kommen kleine Zettelchen auf denen kleine Belohnungen für die getane Arbeit stehen. So nun nimmt man sich aus dem einen eine unangenehme Aufgabe und entweder gleich oder nach getaner Arbeit ein Belohnungszettelchen und siehe da, wie schnell man das Unangenehme hinter sich hat und sich auf die Belohnung freut.
Ja, die liebe Bewegung, oft nimmt man sich etwas vor und dann kommt man von der Arbeit nachhause und so schnell kann man nicht schauen sitzt man auf der Couch und hat den Fernseher eingeschaltet und man sagt zu sich „morgen geh ich dann laufen/Rad fahren…“ und schon wieder reibt er sich seine Pfötchen, der innere Schweinehund. Aber nicht mehr mit mir, denn auch wenn ich vielleicht heute keine große Lust habe und der innere Schweinehund mich dazu verleiten will mich hinzusetzen, nehme ich mir vor nur eine Runde um den Häuserblock zu laufen und nicht so wie geplant die große Runde, aber so habe ich doch was getan – haha und der innere Schweinehund hat schon wieder mal verloren.
Es sind oft nur kleine Schritte, die man manchen muss - aber sie bewirken sehr viel und er traut sich kaum mehr hervor und wenn, weiß man ihn zu besiegen.
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