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Hinweise und Tipps zum Sparen bei Auslandstelefonaten
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Telefonieren via Callthrough Das Billig telefonieren ist besonders für Menschen interessant, die oft und länger im Ausland sind. Die größte Hürde für das Telefonieren ins Ausland stellt die hohe Roaming-Gebühr dar. Da Festnetz- und Mobilfunkanbieter heutzutage zum Teil immer noch etwa 2 EUR pro Gesprächsminute für ein Telefonat im Ausland verlangen, wird das Telefonieren eher zu einer unangenehmen Sache, bei der man sich kurz fassen muss. Abhilfe schaffen durch die modernen Kommunikationsmittel geprägten Alternativen: VoIP, Callthrough und Callback. Callthrough ist im Prinzip eine ähnliche Alternative, wie das bekannte Call-by-Call. Jedoch gibt es dort auch viele Unterschiede. Während zum Beispiel Call-by-Call nur auf Festnetzanschlüssen für Kunden der Deutschen Telekom funktioniert, können Verbraucher mit Festnetzanschlüssen von alternativen Telekommunikationsdienstleistern, wie zum Beispiel 1&1 oder Vodafone auch Mobilfunkkunden von günstigen Auslandstelefonaten profitieren. Da die Einwahlnummern von Callthroughanbietern in der Regeln gleichzeitig auch gewöhnliche Festnetznummern sind, lassen sich diese praktisch von jedem Telefon aus benutzen/ anrufen. Zudem ist von Vorteil, dass die Kostenkontrolle und die Transparenz bei Callthrough-Dienstleistern viel durchschaubarer ist, als bei den Call-by-Call Anrufen. Call-by-Call ist ein Postpaid Service, dessen Betrag je nachdem, wie viel telefoniert worden ist auf der nächsten Telefonrechnung von der Telekom erscheint. Hinzu kommen die riskanten und oft spontanen Preiserhöhungen, die dieser Kostenkontrolle keine Sicherheit gewährleisten. So gab es in letzter Zeit viele Berichte von ahnungslosen Kunden, die von einer „heimlichen“ Preiserhöhung von bis zu 100-fachem Ausmaß berichteten. Ein Schock für diejenigen, die sich auf niedrige Preise eingestellt haben und eine böse Überraschung auf der nächsten Telefonrechnung entdeckt haben. Für solche Vorfälle gibt es deshalb das sichere Prepaid-Zahlungssystem. Das bedeutet, dass die Verbraucher zunächst ein spezielles Guthaben aufladen müssen und anschließend dieses dann abtelefonieren können. Zudem bieten Minutenpreisansagen und Guthabenansagen vor jedem Gespräch bessere Orientierungsmöglichkeiten für das „Billig Telefonieren“ im Ausland. Wer sich selbst im Ausland befindet, hat zwei Alternativen, um nach Deutschland oder in ein anderes Land billig telefonieren zu können. Je nachdem, welche Geräte zur Verfügung stehen, können Verbraucher zwischen ihrem Handy und einem Computer wählen. Telefonieren via Callback Die Nutzung des eigenen Handys für Billig-Telefonate im Ausland erfordert zunächst das Beschaffen einer lokalen SIM-Karte aus dem Land, in dem man sich zurzeit befindet. Grund dafür sind die Roaming-Gebühren, die bei einer deutschen SIM-Karte im Ausland anfallen (für ankommende sowie abgehende Anrufe). Generell fallen IMMER Roaming-Gebühren an, wenn man mit einem deutschen Handy im Ausland unterwegs ist und angerufen wird oder selbst Anrufe tätigt. Lokale SIM-Karten aus dem Ausland sind im Gegensatz zu deutschen SIM-Karten nicht registrierpflichtig und können quasi an jeder Straßenecke oder an jedem Kiosk günstig erworben werden. Sobald die SIM-Karte besorgt ist, kann nun günstig über Callback telefoniert werden. Das Callback-Prinzip funktioniert folgendermaßen: Wenn man beispielweise aus Thailand nach Deutschland via Callback anrufen möchte, muss man zunächst eine spezielle Callbacknummer anklingeln. Hinter dieser Callbacknummer steckt ein automatisches System, welches sich die Rufnummer von dem Gerät, dass die Callbacknummer angeklingelt hat, merkt und so den Verbraucher zurückruft, ohne, dass ihm auf der lokalen SIM-Karte Kosten entstehen. Sobald man von dem Callbacksystem zurückgerufen wird, wird man aufgefordert, die Zielrufnummer einzutippen und anschließend sofort weiterverbunden. Bei der Callback Alternative wird grundsätzlich anders tarifiert. Hierbei werden jeweils die Kosten für den Rückruf nach Thailand und für den eigentlichen Anruf fällig, da in jedem Fall zwei Leitungen parallel geöffnet sind. Wenn man also zum Beispiel aus Thailand vom Handy (1,9Cent/Minute) nach Deutschland ins Festnetz (1,4Cent/Minute) telefonieren möchte, kostet der Anruf addiert: 3,3 Cent/Minute. Telefonieren über VoIP Wer einen Computer oder ein WLAN-fähiges Smartphone mit SIP-Unterstützung zur Verfügung hat, kann sogar noch günstiger ins Ausland billig telefonieren. Da die Einwahl in diesem Fall über das Internet stattfindet, werden nur die Gebühren in das Zielland fällig, in welches man telefonieren möchte. Inzwischen kann man auch neue Smartphones mit VoIP-Funktionalität erweitern und über WLAN Hot Spots oder Internetanschlüsse im Hotel oder einer privaten Leitung telefonieren. Dazu muss man nur die VoIP Daten des Callthrough bzw. VoIP Anbieters kennen und diese für das Mobiltelefon bzw. für den Computer konfigurieren. Durch das Nutzen von VoIP-Telefonie werden ins deutsche Festnetz 1,4Cent/Minute fällig, unabhängig davon, in welchem Land man sich befindet. Geschrieben von Peter Schmitt ( i920 [at] gmx.de ) |
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