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Das Spiel Mahjong ist ein Online-Game mit hohem Suchtfaktor

Mahjong – Das Spiel mit Suchtfaktor


China ist bekannt für seine großen Erfindungen: Aber nicht nur Schießpulver, Porzellan und Papier, sind den Chinesen zu verdanken, sondern auch ein altes Strategiespiel, das im 20. Jahrhundert seinen Weg über Amerika in die ganze Welt angetreten hat. Der Amerikaner Joseph Park Babcock brachte das Spiel, was in seiner ursprünglichen Form von vier Spielern gespielt wurde, von seiner Chinareise mit in die USA. Aus dem einstigen Strategiespiel ist inzwischen ein PC-Game geworden, dem sich heute kaum noch jemand entziehen kann. Doch wie ist dieser Erfolg zu erklären?

Wie funktioniert Mahjong?

Ziel von Mahjong ist es, sämtliche Spielsteine abzubauen. Allerdings können die Steine immer nur als Paare entfernt werden und auch nur dann, wenn sie rechts und links keinen weitern Stein neben sich liegen haben. Verschiedene Ebenen erschweren diesen Vorgang zusätzlich. Sind keine freiliegenden Pärchen mehr vorhanden, gilt das Spiel als verloren. Manchmal kann es vorkommen, dass man minutenlang auf den Bildschirm schaut, ohne ein einziges weiteres Pärchen zu finden, das noch entfernt werden kann. Doch mit dem Wissen, dass es irgendwo noch eine Möglichkeit geben muss, fällt es den meisten Spielern schwer, sich von der Partie loszureißen.

Der Erfolgsfaktor von Mahjong

Mahjong ist ein Spiel mit Suchtpotential: Das Ordnen der kleinen bunten Spielsteine übt eine derartige Faszination aus, dass aus einem kleinen Spiel in der Mittagspause auch schon mal zwei oder drei Spielrunden werden können. Inzwischen haben sich sogar nationale und internationale Ligen gegründet, Wettkämpfe werden ausgetragen und ganze Zeitschriften werden diesem Spiel gewidmet. Vom Schulkind bis zum Rentner, von der Hausfrau bis zur Topmanagerin: Die Begeisterung, die dieses Spiel auslöst, macht vor fast niemandem halt. Doch was ist der Grund dafür, dass von Mahjong ein so großer Suchtfaktor ausgeht? Was macht das Spiel so besonders? Eine Zutat des Erfolgsrezepts liegt wohl in der grundsätzlichen Einfachheit der Regeln. Das Spiel ist nicht schwer zu verstehen, was jedoch nicht im Umkehrschluss bedeutet, dass es auch leicht zu gewinnen ist.

Doch jedes gewonnene Spiel macht Lust auf mehr und jedes verlorene Spiel weckt den Ehrgeiz des Spielers, es erneut zu versuchen. Wie lange der Erfolg dieses Spiel noch andauern und welche Ausmaße er annehmen wird, ist nicht abzusehen. Für die Gemeinde der heimlichen Mahjongsüchtigen bleibt zu hoffen, dass sie sich noch lange an ihrem Lieblingsspiel erfreuen können und sich auch weiterhin mit diesem spannenden Spiel in der einen oder anderen Mittagspause die Zeit vertreiben. Den alten Chinesen sei Dank!



Geschrieben von Katharina Möller ( cathrinmoeller [at] yahoo.de )

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