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Wenn man sagen würde, dass Kinder spielen wollen, dann wäre das richtig, aber eben nur die halbe Wahrheit. Denn eigentlich will der Mensch an sich gerne spielen. Ob nun Karten, Fußball oder eben mit Spielzeug, grundsätzlich macht es keinen Unterschied. Doch gerade bei Kindern ist Spielen mehr als nur Beschäftigung. Es trägt maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung bei. Hierbei unterscheidet der Mensch sich kaum von anderen Säugetieren.
Ob Bären oder Löwen, vor allem Jungtiere spielen. Dabei klingt Spielen immer so, als würde unter dem Strich nichts dabei herauskommen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Babys, Kinder und Jugendliche lernen so ihre Umwelt kennen, testen ihre Grenzen aus und lernen zu verstehen, wie die Dinge der Welt funktionieren. Ohne ein Verhältnis aufstellen zu wollen, ist das Spielen für Kinder um ein Vielfaches wichtiger als zum Beispiel Mathematik oder ein anderes Fach. Diese entwickeln ihre Wichtigkeit erst im Laufe der Zeit.
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Sinnvolle Beschäftigungen für Kinder
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Bevor man die sinnvollen Beschäftigungen aufzählt, hilft es vielleicht auch, die nicht sinnvollen zu benennen. Denn davon gibt es sehr viele. Genannt seien aber vor allem Fernseher, Videospiele und Computer. Zumindest wenn man von Kleinkindern spricht. Zwar ist für sie ein Fernseher durchaus mal interessant, doch mehr auch nicht. Sinnvolle Beschäftigung kommt hier nicht auf, im Gegenteil. Das Kind findet keine Bewegung, starrt auf ein flimmerndes Bild und lernt praktisch nichts dazu. Nun muss hier natürlich unterschieden werden: es hilft nicht auf Dauer, die Kinder von allen Medien wegzuschließen. Schließlich leben wir in einer medialisierten Welt, weshalb aber gerade behutsames Heranführen wichtig ist. Vor Computer und Fernseher müssen Grenzen gesetzt werden, auch in späteren Jahren.
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Sinnvolles Spielzeug
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Natürlich gibt es viel modernes und buntes Spielzeug, es muss nicht zwangsläufig der Bauklotz von früher sein. Und doch sind Bauklötze sehr sinnvolles Spielzeug. Das Kind kann damit lernen, Spaß haben und sich beschäftigen. Es geht nicht immer darum, dass das Kind nur dabei lernen muss, aber ein pädagogischer Sinn dahinter kann nicht schaden.
Ebenso wie ein Klettergerüst im Garten. Oder auch in frühen Jahren eine Babyrutsche. Eine Babyrutsche macht dem Kind nicht nur Spaß, es hilft auch dabei, eine Vertrauensbasis zu den Eltern aufzubauen, wenn diese dabei sind, und Risiken besser einschätzen zu können. Zwar soll man sein Kind oder Baby nicht irgendwo runterstupsen, doch wenn ein Kind mal hinfällt, dann ist das nicht schlimm und gehört zum Leben dazu. Ein Kindheit ohne blaue Flecken vom Spielen ist irgendwie nur die Hälfte wert. |
Geschrieben von Charalabos Tsilimekis ( tsilimekis [at] texter-ct.de )
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