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Erfahren Sie alles über den Staatsbakrott einiger Staaten
Der Staatsbankrott ist verglichen mit der Privatwirtschaft nicht anderes, wie eine Insolvenz. Hier erklärt die Regierung, dass sie die fälligen Verbindlichkeiten nicht mehr zahlen kann. Mit einem Staatbankrott wird der Staatshaushalt sofort um die Höhe der Zinsen und Tilgungen entlastet, weil er die Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern nicht mehr zahlt. Durch diesen Vertrauensverlust werden natürlich sehr oft auch keine Kredite mehr gegeben.

Die Ursachen eines Staatbankrottes waren bisher immer drei Ursachen:
Der Untergang des jeweiligen Staates Überschuldung
Nach einem Politikwechsel (in der Regel Umsturz) die Weigerung der neuen Regierung, die Schulden des Vorgängers zu übernehmen.
Sehr entscheidend für einen Staatsbankrott ist auch die Stabilität der Währung, besonders bei negativen Entwicklungen auf den Finanzmärkten. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Länder der Eurozone keinen Staatsbankrott zu befürchten haben. Im Maastrichvertrag ist es der Europäischen Zentralbank verboten, Staatsanleihen der Mitgliedsländer aufzukaufen, oder zu übernehmen. Bisher war jeder Staatsbankrott wegen Überschuldung das ende nach vielen Jahren einer Haushaltsnotlage, wo der Staat mehr Geld ausgegeben hat, als er eingenommen hat.

Beim drohenden Staatsbankrott wird heute vielfach versucht im Rahmen von internationalen Verhandlungen durch teilweise Schuldenerlasse, oder Umschuldung den Bankrott abzuwenden, um die Gläubiger teilweise noch befriedigen zu können. Aber auch durch das Ausgeben von Staatsanleihen soll das Haushaltsdefizit ausgeglichen werde. Wer selbst mal virtuell mit Aktien handeln will kannn das im Börsenspiel von boersenpoint.de tun.

Gravieren sind beim Staatsbankrott die Folgen für die Bürger des Landes und die Wirtschaft. Es kommt zu drastischer Abwertung des Geldes, steigender Arbeitslosigkeit und Reduzierung staatlicher Leistungen.
Eine Möglichkeit, den Staatsbankrott zu verhindern besteht in der Senkung der Saatsausgaben und der Erhöhung der Einnahmen des Staates. An erster Stelle stehen bei der Ausgabenbeschränkung fast immer die Kürzung von Sozialleistungen und Subventionen. Sie sind der größte Posten der öffentlichen Haushalte.

Die Erhöhung der Einnahmen erfolgt oft durch Steuererhöhungen. Möglich ist auch eine Abwertung der Landeswährung, um die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Wirtschaft zu steigern. Damit verringert sich selbstverständlich auch die Kaufkraft im Land. Innerhalb der die Eurozone ist das nicht möglich, so dass hier bedrohte Staaten (Griechenland) mit aller Macht versuchen müssen, ihren Staatshaushalt in Ordnung zu bringen, um dem Staatsbankrott zu entgehen.

Geschrieben von Martin Brosy ( martin.brosy [at] web.de )

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