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Kurzbeschreibung der Stadt Wien mit Schwerpunkt Stadtgeschichte

Fakten zu Wien

Wien ist die Hauptstadt der Republik Österreich und liegt im Nordosten des Landes an der Grenze zwischen den Ausläufern der Alpen und der pannonischen Tiefebene. Sie ist heute die drittgrößte deutschsprachige Stadt hinter Berlin und Hamburg. Die Fläche beträgt rund 400 km2, wobei man in Wien auf den hohen Anteil an Wald und Grünland (ca. 50%) besonders stolz ist. Die zentrale Lage hat Wien seit dem Fall des eisernen Vorhanges eine Rolle als Schlüsselstelle in die Märkte in Mittel- und Osteuropa eingebracht.

Geschichte Wien

Die ersten Ursprünge der Stadt lassen sich bis auf die Zeit der Römer zurückführen, die im heutigen Stadtzentrum das Lager Vindobona errichtet hatten. Dieses Stand damals im Schatten der großen Stadt Carnuntum, die weiter östlich nahe der heutigen Kleinstadt Hainburg, gelegen war.
Mit der Eroberung der Stadt durch die Babenberger und der Einbindung als Grenzmark in das heilige römische Reich deutscher Nation begann ein stetiger Aufschwung. Die erste große Stadterweiterung wurde von den Babenbergern mit jenen Geldern finanziert, die man als Lösegeld für den englischen König Richard Löwenherz erhalten hatte.
Einen weitern Aufschwung erfuhr die Stadt, als ab 1278 die Habsburger die österreichischen Erblande übernahmen. In den kommenden 2 Jahrhunderten wechselten die Habsburger den Sitz und erst um 1450 wurde Wien die endgültige Residenzstadt des großen Adelsgeschlechts. In den Mittelpunkt des Weltgeschehens rückte Wien vor allem durch die beiden Türkenbelagerungen (1529 und 1683), die jedoch beide erfolglos für die Osmanen endeten.
Den größten Bauboom erlebte die Stadt jedoch in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden die Stadtmauern geschliffen und rund um den historischen Stadtkern entstanden monumentale Gebäude, wie das Parlament, das Burgtheater, die Staatsoper oder das neue Rathaus. Gleichzeitig dehnte sich der Bauboom auch auf die ehemaligen Vorstädte aus, die innerhalb weniger Jahrzehnte komplett integriert wurden und Wien so zu einer Metropole von mehr als 2 Millionen Menschen anwachsen ließ.
Mit dem Ende des 1. Weltkrieges zerfiel auch das Reich der Habsburger und die Metropole Wien war nun nicht mehr die Hauptstadt eines 40-Millionen-Reiches, sondern einer 8-Millionen-Einwohner-Republik. Nicht umsonst trug Wien zu dieser zeit oft den Beinamen "Wasserkopf".
Nach 1945 hat sich Wien rasch von den Kriegszerstörungen erholt und kann seit 20 Jahren wieder ein Bevölkerungsplus verzeichnen

Sehenswürdigkeiten

Wien bietet viele interessante Plätze und Orte, aber einige muss man einfach gesehen haben:
Stephansdom
Der gotische Dom überragt mit seinen 138m bis heute die Wiener Innenstadt. Von den beiden Türmen wurde nur der Südturm fertiggestellt. Bis 1918 durfte im gesamten Kaisserreich keine Kirche höher sein als der Stephansdom in Wien.
Hofburg
Die Hofburg war die Winterresidenz der Habsburger und nimmt mit ihren vielen Trakten auch heute in der Innenstadt einen dominaten Platz ein. Sehenswert sind auf jeden Fall die Schazkammer der Habsburger und die Kaiserappartements.
Schloß Schönbrunn
Das Sommerschloß wurde von der Kaiserin Maria Theresia großzügig ausgebaut im Stile des Rokoko. Eine Besichtigung der riesigen Parkanlagen und des 250 Jahre alten Tiergartens ist ein Muss für jeden Wienbesucher
Prater
Der Wurstelparter ist der älteste Vergnügungsparl Wiens mit dem Riesenrad am Eingang. Derzeit wird der Prater für die Europameisterschaft 2008 auf Hochglanz poliert, da sich hinter dem Prater mit dem Ernst-Happel-Stadion Österreichs größtes Fußballstadion und EM-Austragungsort, befindet.


Geschrieben von Robert Hammerl ( office [at] viennacityflats.at )

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