Das 21. Jahrhundert: Das Ende der Stechuhr?
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In den letzten Jahren ist die Arbeitsorganisation immer komplexer geworden. In Büros herrschen unterschiedliche Arbeitszeiten, Kollegen sind im Urlaub, andere machen für Projekte gezielt Überstunden. Mit dieser größer werdenden Differenzierung sind die Anforderungen an die Zeiterfassung gewachsen. Die alte Stechuhr, wie sie in Fabriken teilweise sogar noch immer zum Einsatz kommt, hat für Büros schon lange ausgedient.
Ihre Rolle übernimmt Zeiterfassungssoftware für das unternehmenseigene IT-System. Die Anbieter für solche Produkte sind zahlreich - am besten unterscheidet man die Qualität ihrer Produkte nach der Größe der Betriebe und damit nach der Höhe der Anforderungen an die Zeiterfassung.
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| Freiberufler und Kleinbetriebe |
Für Freiberufler und Kleinbetriebe ist das Erfassen der Zeit noch kein derart großes Problem wie für die größeren Firmen. Hier reichen kleinere Programme. Führende Produkte sind der Time-O-Meter, den es sogar gratis gibt, das kostenfreie Softwarepaket 10 des Bundeswirtschaftsministeriums für junge Unternehmer, der Dienstplan 1.3, der extra für iOS-Geräte (Apple) entworfen wurde, sowie "Clockodo" von der Hofmann/Romanek Webtechnologie.
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| Software für kleinere und mittlere Betriebe |
Mit einer wachsenden Mitarbeiterzahl steigen auch die Anforderungen an die unternehmerische Zeiterfassung. In diesen Fällen reichen Softwareprodukte aus weitgehend privaten Schmieden nicht mehr aus. Führende Anbieter für diese Unternehmensgröße sind Krutec (seit 16 Jahren am Markt, Unternehmenshauptsitz in der Nähe von Bremen), ADC-Elektronik, die Kaba GmbH, ELV sowie Digital-Zeit. Gerade mittlere Unternehmen sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, nicht nur die Zeiterfassungssystem zu ordern, sondern auf Komplettpakte zurückzugreifen. Dies sind Systeme, die über die einfache Zeiterfassung hinausgehen und auch andere Dinge, wie Urlaube oder aber Zusatzstunden protokollieren und für den Arbeitgeber auf Wunsch auch gleich in die Gehaltsabrechnungen integrieren. In kundenorientierten Unternehmen ist es zudem notwendig die Arbeitszeit den unterschiedlichen Kundenprojekten zuzuordnen, hierzu eignet sich die Vtiger Zeiterfassung.
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| Die passende Software für Großbetriebe |
Für Großbetriebe ist das Erfassen der Zeit tatsächlich auch noch immer die größte Herausforderung. Nicht ohne Grund hat die Stechuhr gerade in diesen Betrieben noch überlebt. Führende Softwareanbieter, die sich um dieses Problem kümmern, sind Meg (bzw. m.e.g.), ebenfalls Kaba und ELV sowie ReinerSCT und Beestech. Auf Wunsch entwickeln zudem viele Softwarefirmen individuelle Lösungen, die genau die Organisationsstruktur des Großbetriebs mit seinen Abteilungen, Projekten und Teams zugeschnitten sind. Auch hier gilt, dass es Komplettangebote gibt, welche über die reine Zeiterfassung hinausgehen und mit den Daten bereits weiterarbeiten, um auf diese Weise die Mitarbeiterverwaltung zu vereinfachen.
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| Ein Blick in die Zukunft: Alles wird noch komplizierter |
| Gerade für Bürounternehmen wird das korrekte Erfassen der Zeit künftig wohl noch komplizierter, da die klassischen Arbeitsstrukturen immer mehr zusammenbrechen werden. Die Menschen arbeiten über Clouds vermehrt von Zuhause oder müssen auf Geschäftsreisen gehen. Die ersten Anbieter beginnen bereits, Applikationen für Smartphones und Tablets zu entwickeln, die an die eigentliche Zeiterfassungssoftware angebunden sind und so auch unterwegs oder Zuhause Arbeitszeiten protokollieren sollen. |
Geschrieben von Udo Kürstich ( udok1975 [at] gmx.de )
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