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Steigenden Strom-Preisen kann man entkommen
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Erst Januar 2011 haben die Stromanbieter aufgrund des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) die Preise für Strom angehoben. Die meisten Stromanbieter haben dies genutzt auch die Preise ansonsten um bis zu 3 Cent anzuheben. Nun kann man in den Nachrichten bereits höheren, dass die Stromkonzerne planen die Preise erneut zu erhöhen. Als Verbraucher muss man handeln. Es ist mit einer Erhöhung von erneut 1 Cent zu rechnen. Das würde für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3 Personen in etwa Mehrkosten von 90 Euro pro Jahr bedeuten. Doch welche Möglichkeiten hat man? Auf die Stromanbieter kann man Druck ausüben. Ähnlich, wie beim Gemüsehändler auf einem Markt zählt nämlich der Preis auch bei Strom. Wer die Anbieter (ähnlich den Gemüseverkäufern) vergleicht und das günstigste Angebot wählt, zwingt den teuren Anbieter dazu seine Preise zu senken. In der Praxis bedeutet dies online Stromvergleiche zu machen. Stromanbieter Vergleich durchführenZahlreiche Plattformen, die TÜV-geprüft sind, gibt es hierfür. Auf den Webseiten wird lediglich der Ort bzw. die Postleitzahl eingegeben. Man erhält dann die Energiekonzerne, die Strom in der Stadt liefern. Denn nicht überall sind die Versorger EON oder Vatenfall verfügbar. Als Beispiel seien hier Stromanbieter in Dortmund angesprochen. Für Strom in der Stadt gibt man die Postleitzahl von Dortmund in die Suchmaske ein, sowie den Stromverbrauch des letzten Jahres in kWh. Weitere Angaben sind z.B. Preisgarantien. Diese sind empfehlenswert. Denn oft heben die Anbieter nach 3 bis 4 Monaten die Strompreise an. In dem Fall muss man, wenn man keine Preisgarantie hat, das Sonderkündigungsrecht wahrnehmen und den Stromvertrag kündigen. Vor- und Nachteile von Strom-BonuszahlungenBonuszahlungen werden bei vielen Anbietern mit angeboten und sollten beim Preisvergleich berücksichtigt werden. Hier zahlen die Stromanbieter nach der Mindestvertragslaufzeit von 1 Jahr eine Bonus-Zahlung aus. Aufpassen muss man hier aber bei den Unternehmen, die einen kWh-Verbrauch als Minimum für die Sonderzahlung voraussetzen. Beträgt dieser Mindestverbrauch z.B. 3000 kWh, so erhält man beispielsweise bei 2.900 kWh keine Bonuszahlung in Höhe von 150 Euro. Hier muss man also den Stromverbrauch im Auge behalten. Wichtig ist bei der Auswahl des Anbieters auch Testberichte und Kundenmeinungen zu lesen. Oft sparen sehr günstige Stromkonzerne nämlich am Service. Nicht verfügbare Service-Hotlines und späte Rückmeldungen auf E-Mails sind bei diesen Anbietern dann leider an der Tagesordnung. Keine Sorgen muss man sich bei der Versorgung mit Strom beim Wechsel machen. Anders als bei DSL-Anschlüssen kann es nämlich nicht zum Ausfall kommen. Gesetzlich sind die Konzerne nämlich verpflichtet jederzeit eine Grundversorgung sicherzustellen. Ohne List steht man also nicht so einfach in seiner Wohnung. Geschrieben von Frauke Schuck ( kmate [at] gmx.net ) |
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