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Handystrahlung, elektromagnetisches Feld, Elektrosmog
Wie stark ist die Strahlung eines Handys?

Unter Strahlung eines Handys versteht man ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld oder hochfrequente Strahlung was auch umgangssprachlich als Elektrosmog bezeichnet wird. Messbar ist entweder die Strahlungdichte oder die Feldstärke. Genaue Messungen sind jedoch schwierig durchzuführbar da die Strahlung immer von den aktuellen Sende- bzw. Empfangsleistungen des Handys abhängt.

Handystrahlung
Handystrahlung tritt auf, beim Einschalten und beim Ausschalten, beim Empfangen und beim Senden von SMS oder MMS Mitteilungen, beim Aufbau und beim Beenden eines Gesprächs und während eines Gesprächs, also in allen Gebrauchsphasen. Die Sendeleistung und die damit verbundene Strahlung passt sich dabei den Empfangsbedingungen ab. Beim anmelden bei einer anderen Antenne erhöht sich jedoch die Strahlung wieder.

Worin besteht die Gefahr der Strahlung von Handys?
Eine medizinische Wirkung von hochfrequenten Feldern wird kontrovers diskutiert und wird gleichzeitig von wissenschaftlichen Studien begleitet. Hinweise auf schädigende Wirkung unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte werden immer mehr vermutet. Beweise sind jedoch schwierig zu erbringen, da Langzeitstudien zum heutigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen sind. Dies ist natürlich damit begründet dass die Mobilfunkt-Technologie noch sehr jung ist und damit ist eigentlich jeder Handy-Benutzer ein Teil des Langzeitversuchs.
Wissenschaftler welche sich mit den Auswirkungen hochfrequenter Strahlung, durch Mobilfunk, auf die Gesundheit und den Wirkungen auf den Menschen beschäftigen raten in aller Regel zu großer Vorsicht. Die gesetzlichen Grenzwerte stützten ihrer Meinung nach auf falsche Annahmen, und forderen deshalb diese Grenzwerte innerhalb der nächsten Jahre zu reduzieren.
Wer gesundheitliche Bedenken hat, sollte sich dann so wenig wie möglich hochfrequenter Strahlung aussetzen.

Maßnahmen zur Reduktion dieser Strahlung könnten sein; nur in notwendigen Fällen mit dem Handy telefonieren. Das Handy nicht auf dem Körper tragen. Eine Freisprecheinrichtung mit Kopfhörer oder Bluetooth benutzen. Die Benutzung einer externen Antenne (leider besitzen nicht alle Handys einen solchen Anschluss). Nicht im Auto telefonieren (das ist sowieso ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt verboten)

Doch wie erwähnt ist das alles nur graue Theorie, ein Beweis ist zur Zeit noch nicht erbracht und exakte Ergebnisse werden auch nicht so schnell erwartet.

Geschrieben von Jürgen Klein ( artikel [at] webtec-braun.com )

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