Mit Surfstick auch unterwegs Traden
|
Wer gern an der Börse um Aktien spekuliert oder sich mit dem Devisenmarkt (auch Forex genannt) auseinandersetzt kennt das: Man steigt zuhause in einen Trade ein und dieser verläuft nicht sofort in die gewünschte Richtung. Schnell vergeht viel Zeit und die Nerven liegen blank. Schließlich muss man auch irgendwann wieder das Haus verlassen können ohne Bauchweh um den Trade haben zu müssen. Eine relativ gute und die wohl bekannteste Absicherung offener Positionen ist der sogenannte Stop-Loss. Hier definitiert man eine Grenze über die Angabe des gewünschten Kurswerts, wo sich die noch offene Position automatisch schließt um noch größere Verluste zu vermeiden. Doch diese technische Hilfe ist nur eine Seite der Möglichkeiten, will man unabhängig von einem DSL-Anschluss sein Trade überwachen. Für Trader die auch unterwegs permament mit dem Broker verbunden sein wollen um aktuelle Kurse zu empfangen bietet sich auch noch die Möglichkeit eines mobilen Internetanschlusses über das UMTS-Mobilfunknetz an. Mittels Notebook und Surfstick ist man auch unterwegs mit dem Internet verbunden und kann so zum Beispiel über den Metatrader oder der jeweiligen Broker-Software unterwegs von jedem Ort aus neue Trades absetzen. Einzige Vorraussetzung hierfür ist, dass das Mobilfunknetz mit dem Turbo HSDPA ausgestattet ist. Denn nur darüber wird es unterwegs möglich, Kurse in Echtzeit zu verfolgen. |
Mobil mit Surfstick traden: unbedingt Stopp-Loss setzen
|
Wer mobil surft oder tradet sollte wissen, dass die UMTS-Verbindung hin- und wieder abreißen kann, z.B. wenn man im Zug sitzt und das Empfangssignal zu schwach wird. Deshalb sollten alle mobile Trader unbedingt einen Serverseitigen Stopp-Loss setzen! Nur dieser Garantiert - je nach Broker und Abmachung - auch tatsächlich, dass ein Trade zu einem gestimmten Kurs geschlossen wird. Denn gerade im ländlichen Bereich kommt es oftmals, je nachdem welches Mobilfunknetz verwendet wird, vor dass man einige Kilometer überhaupt kein Netz mehr verfügbar ist.
|
Vorsicht beim traden mit Surfstick im Ausland
|
| Wer auch im Ausland mobil über einen Surfstick traden möchte sollte wissen, dass hierbei die meisten Netzbetreiber hohe Roamingkosten berechnen. Zwar sind die kosten für das mobile surfen im Ausland in den letzten Monaten stark abgefallen. Dennoch können nach wie vor hohe Kosten anfallen. Gerade bei der Fundamentalanalyse wo man sich vielleicht das ein- oder andere Newsvideo anschaut oder gar einen Livestream eines Nachrichtensenders laufen hat, kann in sehr kurzer Zeit hoher Traffic über das Mobilfunknetz entstehen. Vor dem traden über einen Stick sollte man deshalb beim jeweiligen Provider die Kosten dafür abklären. |
Geschrieben von Micha Frorquas ( Micha818 [at] hulapla.de )
|
|
|
| |