Tauchen in Italien: Ustica
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Das italienische Zentrum für den Tauchsport ist ein Muss für Mittelmeertaucher. Die winzige Insel mit ihren schroffen Buchten wurde von Jacques Cousteau einmal als schönste Insel des Mittelmeers bezeichnet.
Das Meeresschutzgebiet um Ustica erstreckt sich über fast 5,6 Kilometer und ist in drei separate Schutzzonen eingeteilt. Die Zone A im Südosten ist am strengsten geschützt. Fischen ist dort ganz untersagt, Tauchen nur sehr eingeschränkt erlaubt. Dieser Bereich erstreckt sich bis etwa 350 Meter vor der Küste. Die Zonen B und C reichen sehr viel weiter, die Vorschriften zum Schutz lockern sich stufenweise. In Zone C ist fast jede Art von Fischerei gestattet.
Höhlen und schroffe Riffe prägen die für eine vulkanische Insel typische Unterwassertopographie. Die Sichtweite ist im Allgemeinen gut, die Wände und Plattformen rund um die Insel bieten Gelegenheiten für Tauchgänge unterschiedlichster Art. Das reicht von sanften Überhängen bis hin zu wirklich interessanten Tunneln und Höhlen. Vor der Landzunge Punta Gavazzi ist ein unterseeischer Archäologiepfad durch Bojen markiert. Hier finden Taucher eine interessante Auswahl von auf dem Meeresgrund verteilt liegenden Artefakten: vom Anker bis zur römischen Amphore. |
Tip: Scoglio del Medico:
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große Fischpopulationen 30 Meter, Fortgeschrittene Anfänger
Dieser Spot liegt etwa 500 Meter vor der Nordwestküste Usticas und grenzt direkt an Zone A, dem am strengsten geschützten Teil des Gebietes. Es handelt sich um einender bekanntesten Spots der Insel. Der Scoglio del Medico selbst ist eine kahle Felsnadel und zieht Taucher vor allem wegen eines spektakulären Tunnels an, der hindurch führt. Er hat eine Breite von etwa 21 Meter, liegt am unteren Ende in 20 Meter Tiefe und ist mindestens 45 Meter lang. Bei dem Spot sorgt das von beiden Seiten eindringende Licht für ausreichende Helligkeit. An den dunkleren Stellen der Höhleneingänge gibt es ideale Lebensbedingungen für rote Gorgonienfächer und Korallen. Halten Sie Ausschau nach Braunen Zackenbarschen in der näheren Umgebung, die mit Barrakudas und Amberjacks um die Köderfische über den belebten Riffwänden konkurrieren. Der Spot profitiert unzweifelhaft von seiner Nähe zur am stärksten geschützten Zone A. Der Überfluss an großen, gesunden Fischpopulationen steht in krassem Gegensatz zum maritimen Leben bei den Spots an der stärker befischten Südküste.
Weitere interessante Spots unter www.tauchen-ultimativ.de |
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Geschrieben von Bastian Campmann ( campmann [at] colonication.de )
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