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Das Tegernseer Tal gehört zu den schönsten Landstrichen in Oberba
Das Tegernseer Tal gehört zu den schönsten Landstrichen in Oberbayern. Viele Urlauber aus dem Norden Deutschlands sehen darin Bayern in Reinkultur. Die
Region hat alles zu bieten, was einen Aufenthalt für die kostbarsten Wochen des Jahres attraktiv macht: Berge, Seen, malerische Winkel und urige Gasthöfe laden dazu ein, diese Idylle auf eigene Faust zu entdecken. Zahlreiche Hütten bieten die Möglichkeit, eine willkommene Rast auf einer Wander- oder Bergtour einzulegen. Und kaum einer der Sommerfrischler wird es sich nehmen lassen zur Tegernseer Hütte aufzusteigen, die in 1650m Höhe wunderschön zwischen Ross- und Buchstein gelegen ist.

Wer statt auf eigenen Beinen lieber mit dem Mountainbike unterwegs ist, der kann mit seinem mitgebrachten oder einem geliehenen Bike die Schwarzentenalm-Runde fahren. Die ca. 30km lange Tour beginnt am Parklplatz Klamm zwischen Kreuth und Achenpass, führt über die Schwarzentenalm nach Bad Wiessee und nach Kreuth.

Auch die Tour rund um den Tegernsee hat ihren Reiz und bietet auch Familien mit
etwas älteren Kindern keine Schwierigkeiten. Die ca. 20km lange Rundroute, die z.B. beginnend in Gmund über Tegernsee, Rottach-Egern, Bad Wiessee, Kaltenbrunn und zurück nach Gmund gefahren werden kann, führt überwiegend über asphaltierte Fahrradwege. Man passiert das Schloss Tegernsee, das Jodschwefelbad in Bad Wiessee und hat Gelegenheit, das Olaf-Gulbransson-Museum in Tegernsee zu besichtigen. Jeder Urlauber wird eine Route finden, die seiner Kondition und seinem Können entspricht.

Und wer Lust dazu hat, den Erdboden zu verlassen, um sich in die luftige Höhen zu erheben, dem bietet sich eine Ballonfahrt an. Hier lässt sich vom Himmel aus der malerische Anblick auf den See genießen. So, wie ihn vielleicht der Brandner Kaspar vom Himmel aus gehabt haben mag, nachdem er vom Boandlkramer, wie der Gevatter Tod in bayerischer Mundart genannt wird, doch noch überredet überredet worden war, einmal einen Blick ins Paradies zu tun. Die kleine Erzählung von Franz von Kobell wurde vom Autor am Tegernsee angesiedelt. Hier wird nichts ausgelassen, was die bayerische Lebensart der damaligen Zeit beschreibt: Wilderei, Liebe, der Tod am Berg und die Schlitzohrigkeit des Brandner Kaspars, der dem Sensenmann mit List und Schnaps beim Kartenspiel eine Verlängerung seiner Lebenszeit abtrotzt.

Und der bayerische Himmel, in den der Kaspar am Schluss dann doch noch kommt, zeigt sich ganz irdisch, denn dort geht's genauso deftig bajuwarisch zu wie auf Erden.

 
 
 
 
 



Geschrieben von Stefan Zeilinger ( artikel [at] treffpunkt-tegernsee.de )

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