Doping im Handball
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Nachdem die diesjährige Tour de France ihr unrühmliches Ende genommen hat, ist das Thema Doping in aller Munde. Schon werden auch weitere Verdächtigungen ausgesprochen und auch andere Sportarten in Verdacht genommen. Auch im deutschen Handball beginnen kleinere und größere Diskussionen, wobei die Meinungen zur Frage, ob und in welchem Umfang im Handball gedopt wird, unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die wohl immer noch vorherrschende Meinung ist, dass Doping im Handball nicht viel bringen würde, da in diesem Sport viele verschiedene Fähigkeiten, so v.a. Koordination und Spielverständnis, benötigt würden, und eine reine Verbesserung der Kondition allein nicht viel nütze. Andere weisen hingegen darauf hin, dass auch der Berufssport Handball keine Insel der Glückseligen im teils schmutzigen Profi-Geschäft sei und auch die gezielte Stärkung einzelner körperlicher Aspekte, wie beispielsweise eine gesteigerte Sprungkraft durch Muskeldoping, nützlich sei. Insofern sei es unsinnig, nur von spezifischen handballerischen Fähigkeiten zu sprechen, für die Doping keinen Sinn mache.
Auch im Bereich schnellerer Regeneration mache Doping durchaus Sinn, wie der Fall des deutschen Radfahrers Patrik Sinkewitz bei der Tour de France beweist, der genau zu eben jenem Zwecke, nämlich dem der Regeneration, angeblich gedopt haben soll. Welcher Meinung man sich auch immer anschließen möge, man wird wohl davon ausgehen dürfen, dass es für den Deutschen Handball Bund jedenfalls kein Schaden sein wird, die bestehenden Dopingkontrollen noch einmal zu überdenken und gegebenenfalls zu verschärfen, eine mögliche Aufklärung im eigenen Verband wird nämlich in der Öffentlichkeit mit Sicherheit wohlwollender zur Kenntnis genommen, als eine Zwangsaufdeckung von außen. |
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Geschrieben von Tobias Krentscher ( info [at] toro-solutions.de )
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